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Gröbenzell will mehr E-Mobilität.

Gröbenzell

Arbeit am Masterplan für Elektro-Ladesäulen

43 Elektroautos sind derzeit in Gröbenzell gemeldet, berichtete Bürgermeister Martin Schäfer (UWG) im Gemeinderat. Eine recht geringe Zahl, bei der es aber langfristig nicht bleiben soll. 

Gröbenzell – Der Gemeinderat hat sich Gedanken darüber gemacht, wo die Besitzer der Elektro-Autos außerhalb ihrer eigenen Haushalte ihren Strom tanken können.

Es gibt bereits öffentliche Ladesäulen, beispielsweise im Gewerbegebiet. Geplant sind außerdem welche in der Tiefgarage des neuen Rathauses in der Kirchen- und der Bahnhofstraße. Kurt Köppl (CSU) hatte sich außerdem dafür stark gemacht, im Zuge des Ausbaus der Friedenstraße mindestens eine Ladesäule einzurichten.

Am Friedhof

Dies ist bislang nicht geschehen. Allerdings wurde ein Leerrohr verlegt, sodass die Installation nachträglich problemlos funktionieren könnte. „Wir haben den Standort Friedenstraße bewusst gewählt“, erläuterte Brigitte Böttger, Fraktionsvorsitzende der CSU. Denn zu einer Beerdigung kämen Trauergäste auch aus größerer Entfernung und könnten dann an der Säule ihr E-Auto auftanken.

Axel von Walter (SPD) schlug aber vor, an sinnvollen Stellen Infrastruktur bereitzustellen und ein Konzept zu erarbeiten. Bürgermeister Schäfer sprach sich ebenfalls für den Masterplan aus, da jedes Mal eine Ausschreibung nötig sei, wenn eine Ladesäule aufgestellt wird. Und so könne es dazu kommen, dass für jede Säule ein anderer Anbieter zuständig ist.

Konzept nötig?

Die Umweltreferentin Monika Baumann (Grüne) hielt ein Konzept hingegen für überflüssig. Zumal der Bauamtsleiter Markus Groß damit rechnet, dass dieses frühestens in einem Jahr vorliegen könnte. Denn selber könnten die Rathausmitarbeiter so einen Plan nicht erstellen. Baumann fragte sich, „wozu brauchen wir ein Konzept, wir haben selber den Überblick“. Doch die Mehrheit des Gremiums sprach sich für das Konzept aus. Ein Standort ist hierbei bereits berücksichtigt: die Friedenstraße.  sus

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