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Entlang der Güterbahnstrecke liegen v iele gefällte Bäume, andere wurden gekappt.

Gefahr bei Sturm

Bahn fällt Bäume: Naturschützer sind sauer

Die Bahn hat an der Güterbahnstrecke nördlich von Gröbenzell zahlreiche Bäume gefällt. Zu viele und teilweise auch unnötig, sagt Ariane Zuber von der Ortsgruppe des Bund Naturschutz. 

Gröbenzell – Zudem habe die Bahn ein Gutachten der Naturschützer und deren Empfehlungen ignoriert. Auch sei man nicht wie vereinbart über den Beginn der Fällungen informiert worden.

Die Naturschützer bemängeln zudem die Abholzung „kerngesunder“ Birken, die am Gegenhang des Bahndamms gestanden hätten und somit auch bei Sturm nicht auf die Gleise hätten fallen können. Gerade bei diesen Bäumen habe es sich um „erhaltenswerte Baumgruppen“ gehandelt, die zudem auf städtischem Grund gestanden hätten. Ein Dorn im Auge ist den Naturschützern auch die Kappung vieler Bäume. Diese seien gefährlich, da so auch die Wurzeln geschädigt werden könnten, was die Bäume instabil mache.

Die Bahn wehrt sich gegen die Vorwürfe. „Wir haben eigene Förster, die die Situation beurteilen“, erklärt ein Bahnsprecher auf Nachfrage. Gerodet werde ausschließlich „sehr zurückhaltend“. Für diese Praxis sei die Bahn in der Vergangenheit auch von Naturschützern gelobt worden. Durch Fällungen könne sich die Natur zudem verjüngen. Außerdem seien alle Maßnahmen mit der Unteren Naturschutzbehörde abgesprochen.

Der Bahnsprecher stellt aber auch klar: „Verkehrssicherheit geht vor Baumschutz.“  tog

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