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Neue Staffel der ZDF-Kultserie: Bergdoktor-Mama über den Dreh - „sehr anstrengende Prozedur“

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Von: Peter Loder

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Viele sprechen sie als Lisbeth Gruber an: Monika Baumgartner spielt die Mutter von Bergdoktor Martin Gruber alias Hans Sigl.
Viele sprechen sie als Lisbeth Gruber an: Monika Baumgartner spielt die Mutter von Bergdoktor Martin Gruber alias Hans Sigl. © Susanne Sigl

Endlich läuft die neue Staffel der beliebten ZDF-Serie Bergdoktor. Schauspielerin Monika Baumgartner aus Gröbenzell, die Bergdoktor-Mama, spricht über Hürden bei den Dreharbeiten in der Pandemie.

Gröbenzell – Drehfrei zwischen Dezember und Mai – eigentlich sollten für Monika Baumgartner (70) jetzt die erholsamen Monate beginnen. Doch als eine der Hauptdarstellerinnen in einem Serienknüller wie „Der Bergdoktor“ stehen der Schauspielerin nun wieder lebhafte Wochen bevor. Ob beim Einkaufen beim Bäcker und Metzger, beim Spaziergang durch den Ort oder beim Restaurantbesuch in ihrer Wahlheimat Gröbenzell: Mit Beginn der 15. Staffel wird Baumgartner wieder allerorts als Lisbeth Gruber erkannt. Und auch mit diesem Namen angesprochen.

Bergdoktor-Mama über neue Staffel: Autogrammkarten stets griffbereit

Den Preis der Popularität als Mutter von Bergdoktor Martin Gruber (dargestellt von Hans Sigl) bezahlt die bodenständige 70-Jährige mit einem charmanten Lächeln und einer stets griffbereiten Autogrammkarte.

Obwohl eine Arztserie, spielt Corona in der aktuellen, im zweiten Pandemiejahr entstandenen Staffel keine Rolle. Zumindest nicht im Drehbuch. Sehr wohl aber bei den Dreharbeiten im Tiroler Touristenort Ellmau und rund um den Wilden Kaiser.

„Es war schon ein Glück, dass wir überhaupt arbeiten durften“, sagt Baumgartner im Rückblick auf den mehrmonatigen Aufenthalt in ihrer zweiten Heimat, dem vom Virus besonders geplagten Österreich. Regelmäßig pendelte sie, um während der Dreharbeiten im Stammhotel „Der Bär“ zu übernachten. Die Schauspielerin wurde ständig getestet. „Es gehörte für uns zum Alltag, war aber für das Team und mich eine sehr anstrengende Prozedur.“

Bergdoktor-Mama über die neue Staffel: Im Mai startet bereits der nächste Dreh

Fest steht, dass auch in diesem Jahr ab Ende Mai die 16. Staffel in Angriff genommen wird. Unklar bleibt, wie sich die Pandemie dann auf die Dreharbeiten auswirken wird. Zumal in der Film-Crew zuletzt noch einige Ungeimpfte waren. Weshalb die Bergdoktor-Mutter im Hinblick auf die rigiden österreichischen Corona-Regeln sagt: „Ich bin gespannt, wie das künftig gehandhabt wird.“

Gespannt sind auch die vom Bergdoktor-Virus gepackten Zuschauer. Sie fiebern mit, wie es ab dem 20. Januar in der Gruber-Familie und der Lovestory des zwischen zwei Frauen stehenden Bergdoktors weitergeht (alle Folgen sind jeweils eine Woche vor der TV-Ausstrahlung schon in der ZDF-Mediathek zu sehen).

Doch darüber, was inhaltlich in den nächsten sieben Wochen über die Bildschirme flimmert, hüllt sich Monika Baumgartner in Schweigen: „Wir dürfen nichts sagen.“ Nur soviel verrät sie: „Es werden sich Dinge ergeben, die auch logisch sind.“

ZDF-Kultsendung „Der Bergdoktor“ geht in die 16. Saison - am Drehbuch wird bereits gefeilt

Logisch ist auch, dass spätestens im Mai das von Lisa Clodt und Nikolai Müllerschön geschriebene Drehbuch für die 16. Fortsetzung fertig sein wird. Was drin steht? „Keine Ahnung. Wir sind selbst gespannt, wie es weitergeht.“

Praktisch für Mama Gruber alias Monika Baumgartner, dass sie auch im wirklichen Leben ihren „Söhnen“ nahe steht und für ein „Familiengespräch“ nicht weit fahren muss: Bergdoktor Hans Sigl (52) lebt am Ammersee, sein Filmbruder Heiko Ruprecht (49) ebenfalls im Landkreis Fürstenfeldbruck. Doch gegenseitige Treffen in der drehfreien Zeit sind bei Monika Baumgartner in der aktuellen Lage ebenso wenig vorgesehen wie größere private Unternehmungen und Reisen. „Ich bin froh, dass ich nicht weg muss und bis Mai freihabe“, so die Schauspielerin. Sie muss außerdem den Tod ihrer Mutter verkraften, die vor Weihnachten in Karlsfeld gestorben ist.

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Bergdoktor-Mama über neue Staffel: Weihnachtslesungen werden nachgeholt

Trost und Zerstreuung findet sie bei ihrem Lebenspartner Johann Böhmer und in dem gemeinsam mit ihrer Schwester Waltraud im Münchner Westend betriebenen Einrichtungsgeschäft „Hermanas“. Erst ab Mai, mit Beginn der Dreharbeiten zu der nächsten Bergdoktor-Staffel, ist der schauspielerische Terminkalender wieder voll. Vor allem im Dezember, wenn Monika Baumgartner ihre zuletzt ausgefallenen Weihnachtslesungen in ganz Bayern nachholen wird. Worauf sie sich besonders freut: „Auch das Veranstaltungsforum in Fürstenfeld steht auf dem Plan.“

Die neue Staffel: „Der Bergdoktor“ läuft ab Donnerstag, 20 .Januar, wöchentlich zur Primetime um 20.15 Uhr im ZDF. Außerdem können die Folgen in der Mediathek schon jetzt vorab angeschaut werden.

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