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Sie werden auch im neuen Rathaus hängen: Die runden Glasleuchten aus dem Sitzungssaal.

Auch das Holzrelief von Arno Visino

Diese Kunst zieht ins neue Gröbenzeller Rathaus um

Lange hat man sich Gedanken gemacht, nun steht es fest: Der Gröbenzeller Sonderausschuss für Bauvorhaben hat entschieden, welche Kunstwerke vom alten ins neue Rathaus umziehen dürfen.

Gröbenzell – Im alten Rathaus gab es etliche kleinere, aber auch größere Kunstwerke. Eben viele kleine Besonderheiten, die den Charme des Verwaltungsgebäudes ausmachten. Wegen des Neubaus wird das alte Rathaus abgerissen. Deshalb stellte sich die Frage, ob Kunstwerke – und wenn ja, welche – vom alten ins neue Rathaus umziehen sollen. Darüber hatte sich eine Arbeitsgruppe aus Gemeinderäten Gedanken gemacht. Das Ergebnis wurde nun im Sonderausschuss für Bauvorhaben präsentiert. Dieser hat entschieden, welche Werke mitdürfen.

Kommt mit in den Neubau: Das kleine Holzrelief von Arno Visino. Es zeigt die die vier Elemente.

So werden die runden Glasleuchten, die den alten Sitzungssaal erhellten, auch im neuen Rathaus einen Platz finden – und zwar im Treppenhaus. Ob sie dort auch leuchten oder lediglich das Tageslicht reflektieren werden, ist derzeit noch offen.

Die Glasfenster der Künstlerin Veronika Dell’Olio, die im alten Sitzungssaal sind, werden auch in ein Fenster des neuen Saals eingebaut. Und das kleine Holzrelief von Arno Visino, das über dem Eingang zum Rathaussaal hing, wird ebenfalls einen Platz im Neubau finden. Wo, ist allerdings noch nicht klar.

Teile des Seerosenbrunnens von Eva Moskopf-Horst, der vor dem alten Rathaus steht, werden ebenfalls im Außenbereich des neuen Verwaltungsgebäudes unterkommen. Dabei handelt es sich um die Bronzeblüten. Diese werden ein neues Becken erhalten, denn das alte ist marode.

Abgelehnt hat der Sonderausschuss hingegen, das große Holzrelief von Visino aufzuhängen. Es ist 5,3 mal 3,5 Meter groß und zeigt die die Geschichte Gröbenzells. Ursprünglich zierte es die Räume der Sparkasse. Als diese vor rund 20 Jahren ein neues Gebäude gebaut hat, hat sie der Gemeinde das Werk geschenkt. Da aufgrund der Größe kein Platz zum Aufhängen gefunden wurde, lagert es seitdem im Bauhof.

Ausziehen aus der Rathausstraße muss das Kriegerdenkmal. Der Neubau lässt ihm keinen Platz mehr. Das Denkmal wird künftig an der Friedensstraße im Bereich des Friedhofs eine neue Heimat bekommen. Offen ist aber noch, ob vor oder im Friedhof. Darüber werden nun die Gröbezeller Gemeinderäte entscheiden. Im Sonderausschuss endete die Abstimmung darüber mit einem Patt.

v on Susanne Schwind

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