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Firmen sollen mehr E-Ladesäulen anbieten

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Elektroauto an Ladesäule
Elektroauto an Ladesäule © Jonas Walzberg / dpa

Dass der Bedarf zum Stromzapfen in Gröbenzell da ist, hat sich in jüngster Zeit gezeigt. Nun hat der Gemeinderat beschlossen, alle möglichen Optionen für E-Ladesäulen zu prüfen: von privat bis hin zum Gewerbe.

Gröbenzell – Die Möglichkeiten, E-Autos zu laden, sollen mehr werden in Gröbenzell. Die Grünen hatten einen Infrastrukturaufbau und die CSU den Aufbau von Ladesäulen an bestimmten Punkten beantragt. Wie daraufhin vom Gemeinderat beauftragt, lag dem Gremium jetzt der Entwurf für ein Konzept zur Förderung von Elektromobilität vor.

Tätig geworden ist die Gemeinde bereits beim Aufbau von Lademöglichkeiten. Es wurden zwei Ladesäulen mit vier Lademöglichkeiten im Norden und im Süden der Gemeinde aufgestellt. Auf Antrag der CSU wurde zudem vor wenigen Wochen vom Gemeinderat beschlossen, kostenlos gemeindliche Grundstücke zur Errichtung von Ladesäulen zur Verfügung zu stellen.

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Beschlossen wurde nun auch, dass die Gemeinde sich an Gröbenzeller Unternehmen, Gewerbetreibende und Einzelhändler wenden soll, damit diese weitere Lademöglichkeiten schaffen. Einzelne Betriebe tun dies bereits.

Sinnvoll wäre es in diesem Punkt, laut Walter Voit (Grüne), zu ermöglichen, dass an diesen Stationen auch nachts gegen Bezahlung Strom getankt werden kann. Rechtlich geprüft wird, ob künftig Bauherren bei Bauanträgen verpflichtet werden können, ab einer bestimmten Anzahl von Stellplätzen in Tiefgaragen und Gemeinschaftsgaragenhöfen Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge zu schaffen. Angedacht ist auch, Möglichkeiten zu schaffen, um an Lichtmasten Strom zu tanken, wie Peter Falk (SPD) vorgeschlagen hatte. Ebenso für das Laden von Fahrrädern sollen Elektroanschlüsse bei Neubauten vorgesehen werden.

Nachrüstung

Eine Erleichterung, Garagenhöfe und Tiefgaragen diesbezüglich nachzurüsten gibt es bereits. In so manchem Garagenhof gibt es bisher gar keine Stromanschlüsse. Bisher war es laut Wohnungseigentümergesetz notwendig, dass alle Miteigentümer zustimmen mussten, wenn nur ein einziger von ihnen eine Wallbox einrichten wollte. Seit dem Sommer vergangen Jahres reicht dazu nun lediglich eine einfache Mehrheit der Eigentümerversammlung.

Eines ist laut dem Entwurf zu einem Konzept zur Förderung der Elektromobilität der Gemeinde zudem wichtig: Es müsse auch Alternativen zu E-Autos geben, wie E-Fahrräder oder Sharing-Modelle. Plus: durch die Vermeidung von Wegen durch gute Nahversorgung, Angebote zur Naherholung und Homeoffice. (sus)

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