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Gröbenzell

Geparkte Amazon-Transporter verärgern Anwohner

Eine Gröbenzellerin machte neulich ihrem Ärger öffentlich Luft: Transporter von Amazon-Mitarbeitern nerven sie gewaltig.

Gröbenzell - „Seit einigen Wochen werden es gefühlt täglich mehr weiße Kleinbusse von Amazon-Mitarbeitern, die hier parken. Heute hat es die Spitze von 14 Bussen erreicht. Wir haben keine Möglichkeit, einen Parkplatz zu finden. Es ist echt, wie in einem schlechten Film“, schreibt sie im sozialen Netzwerk Facebook in der Gröbenzeller Gruppe. Sie sei mittlerweile schon sehr verzweifelt – und erhoffte sich offenbar Hilfe.

Die Amazon-Mitarbeiter würden ihren Worten nach alle in einem Mehrparteienhaus wohnen. Betroffen ist wohl der Bereich Hubertus-/ Ecke Dianastraße bereits seit einigen Wochen.

Das Problem ist mittlerweile auch im Rathaus bekannt. Die zahlreichen Kleinbusse haben wohl schon mehr Aufmerksamkeit erregt. Machen kann man da allerdings wohl nichts. Denn wenn die Fahrzeuge so parken wie vorgeschrieben,, hat die Gemeinde keine Handhabe, wie es auf Tagblatt-Nachfrage heißt.

Zwar seien immer wieder Mitarbeiter des Ordnungsamtes in der Gegend unterwegs, doch ein Knöllchen können sie nur hinterlassen, wenn Fahrzeuge zu nah an Kreuzungen oder Einmündungen, entgegen der Fahrtrichtung oder vor abgesenkten Bordsteinen parken.

Die Regeln sind eindeutig: Grundsätzlich dürfe jeder auf Straßen parken, wenn nicht ein Park- oder Halteverbot dies untersagt, oder die Fahrbahn weniger als drei Meter breit ist. Für Lastwagen über 7,5 Tonnen gibt es aufgrund der möglichen Ruhestörung noch einmal gesonderte Regelungen.

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