So soll es in etwa zwei Jahren aussehen: Im Gröbenzeller Zentrum, auf dem Areal des ehemaligen Kult-Lokals Hexe, entstehen Wohn- und Geschäftshäuser.  visualisierung: 3D-Architekturvisualisierung München
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So soll es in etwa zwei Jahren aussehen: Im Gröbenzeller Zentrum, auf dem Areal des ehemaligen Kult-Lokals Hexe, entstehen Wohn- und Geschäftshäuser.

Gröbenzell

Baustart auf dem einstigen Hexe-Areal

Die ersten Vorzeichen gab es schon in der vergangenen Woche. Die Gemeinde Gröbenzell hatte per Pressemitteilung verkündet, dass auf dem ehemaligen Hexe-Areal in Gröbenzell ein neues Gebäude entstehe.

Gröbenzell – Wegen der Bauarbeiten wurde der Durchgang für Fußgänger und Radler von der Frühling- in die Hermann-Löns-Straße für die gesamte Bauzeit gesperrt. Der Ersatzweg verläuft über die Fußgängerbrücke und den Bahnhofskiosk.

Wirklich starten werden die Arbeiten für den Neubau auf der 2300 Quadratmeter umfassenden Fläche nun wohl in der kommenden Woche, wie Frederic Fontein, einer der beiden Geschäftsführer des Bauträgers, auf Tagblattanfrage berichtet. Er rechnet mit einer Bauzeit von zwei Jahren. Auf Höhe der Kirchenstraße 2 bis 4 (ehemaliges Kult-Lokal Hexe und alte Apotheke) sollen zwei Wohn- und Geschäftshäuser mit 23 Wohnungen, überwiegend Zwei-Zimmerwohnungen, und fünf Gewerbeeinheiten nebst Tiefgarage entstehen.

Das Projekt hatte einige Klippen zu umschiffen, der Prozess war langwierig. Die alte Apotheke hatte bereits vor Jahren den Eigentümer gewechselt. 2016 verkauften Bürgermeister Martin Schäfer (UWG) und dessen Bruder Michael auch das andere Grundstück an den Germeringer Bauträger. Der Verkauf und Abriss vor allem des geschichtsträchtigen Gebäudes der Hexe führten zu lautstarken Protesten. Um den Abriss zu verhindern, gingen Zweiter Bürgermeister Martin Runge (Grüne) und der damaligen Dritte Bürgermeisters Axel von Walter (SPD) mit dem Bauträger in Verhandlungen. Diese scheiterten nach zwei Jahren.  sus

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