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In Gröbenzell fehlen Kinderbetreuungsplätze.

Aus dem Gemeinderat

Der Gemeinde fehlt es an Kinderbetreuungsplätzen

Gröbenzell ist sehr beliebt bei jungen Familien. Doch das stellt die Gemeinde auch vor Herausforderungen. Es fehlen einige Kinderbetreuungsplätze.

Gröbenzell Zwar stehen in der Gemeinde in Krippen, Kindergärten, Horten und Mittagsbetreuungsgruppen insgesamt 1231 Betreuungsplätze zur Verfügung. Trotzdem suchen so manche Eltern händeringend nach freien Plätzen. Das wurde jetzt im Rahmen der Haushaltsberatungen offenbar.

Ende November konnten 23 Krippen-, 15 Kindergarten- und 13 Grundschulkindern, die eine Nachmittagsbetreuung wünschen, kein Platz angeboten werden. Einige Plätze in den beiden evangelischen Kindergärten können aber derzeit wegen Personalmangel nicht besetzt werden.

Kämmerer schlägt Neubau vor

Zwar soll auf dem Züblingelände eine neue viergruppige Einrichtung entstehen. Diese wird aber keine zusätzlichen Betreuungsplätze für Kindergarten- und Krippenkinder bringen. Die geplante Einrichtung ist lediglich ein Ersatz für den Kindergarten Wichtelhaus, der seit Jahren übergangsweise im Freizeitheim untergebracht ist. Notwendig ist sicherlich eine, wenn nicht sogar zwei weitere neue Einrichtungen.

Derzeit wird im Rathaus daran gearbeitet, wie und wo diese entstehen könnten. Der Vorschlag des Kämmerers auf dem gemeindlichen Grundstück an der Kreuzung Augsburger-/Zweigstraße eine neue Einrichtung zu bauen, war im Gemeinderat auf wenig Gegenliebe gestoßen. Das Konzept behagte mehreren Räten nicht. Die Einrichtung sollte im Erbbaurecht an einen freien Träger gegeben werden.

Eltern fordern immer häufiger einen Betreuungsplatz

Vor allem der Zuzug junger Familien hat zu einem hohen Kinderzuwachs in der Gemeinde geführt, wie der Kämmerer Gregor Kamp im Rahmen der Haushaltsberatungen den Gemeinderäten erläuterte. Allein im Laufe diesen Jahres sind 60 Kinder, die 2018 geboren wurden, nach Gröbenzell gekommen.

Der Generationswechsel, beispielsweise in der Eiwo-Siedlung, führe automatisch zu mehr Kindern, fügte Bürgermeister Martin Schäfer (UWG) hinzu. Dazu kommt, dass sich immer mehr Eltern einen Krippenplatz für ihre Kinder wünschen, sobald ihr Nachwuchs den ersten Geburtstag gefeiert hat. Außerdem kommt es immer häufiger vor, dass Schulkinder in die Nachmittagsbetreuung gehen sollen.

An der Ährenfeldschule sind noch Plätze frei

So suchen 13 Kinder an der Bernhard-Rößner und der Gröbenbachschule eine Nachmittagsbetreuung. An der Ährenfeldschule, die seit Jahren eine Ganztagsklasse unterhält, sind aber gleichzeitig 22 Nachmittagsbetreuungsplätze frei. 

von Susanne Schwind

In Puchheim wird derweil diskutiert, ob Erzieher mehr Geld bekommen sollen.

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