Ein Bus von innen fotografiert, Blick aus der Frontscheibe.
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Ein Busfahrer wurde nahe Gröbenzell von Jugendlichen angegriffen. (Symbolbild)

Acht junge Leute

Richtung Gröbenzell: Jugendliche greifen Busfahrer an - Mann muss verletzt ins Krankenhaus

  • Katarina Amtmann
    VonKatarina Amtmann
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Mehrere Jugendliche haben nahe Gröbenzell einen Busfahrer angegriffen. Der 42-Jährige kam verletzt in ein Krankenhaus. Vier Streifenbesatzungen waren vor Ort.

Gröbenzell - In der Nacht von Freitag auf Samstag (18. Juli) kam es gegen 00:38 Uhr zu einer größeren körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Linienbusfahrer (42) der Linie 830 und einer Gruppe von mindestens acht Jugendlichen. Der Bus war gerade von Puchheim Nord in Richtung Gröbenzell unterwegs, wie die Polizei mitteilte.

Gröbenzell/Bayern: Jugendliche greifen Linienbusfahrer an

Offensichtlich vergaß eine 17-Jährige, den Halteknopf an ihrer Wunschhaltestelle zu drücken, weshalb der Bus weiter fuhr und auch auf Bitten der Jugendlichen nicht mitten auf der Strecke anhielt, um sie aussteigen zu lassen. Das Mädchen verständigte über Handy ihre Freunde. Diese stoppten den Bus laut Polizei auf Höhe des Zillerhofs und griffen den Busfahrer an. „Nach Aussagen des 17 jährigen Mädchens soll der Busfahrer diese, nach ihrer Bitte anzuhalten, ins Gesicht geschlagen haben. Ob diese Aussage der Wahrheit entspricht, lässt sich sicherlich anhand der Videoaufzeichnungen im Bus belegen“, heißt es weiter.

Jugendliche greifen Linienbusfahrer an: 42-Jähriger muss ins Krankenhaus

Die Jugendlichen blieben unverletzt. Der 42-jährige Busfahrer wurde durch die Schläge derart stark verletzt, dass er mit dem Krankenwagen in eine Klinik gebracht werden musste. Lebensgefahr bestand allerdings nicht. Die Jugendlichen waren großteils leicht alkoholisiert. „Für die Bewältigung der Lage mussten insgesamt 4 Streifenbesatzungen zum Einsatzort beordert werden“, heißt es abschließend. (kam)

Für Schulleiter Boris Hackl war es eine der schwersten Entscheidungen, die er jemals treffen musste. Doch angesichts der Corona-Lage wäre es unverantwortlich gewesen, die Zeugnisübergabe wie geplant durchzuführen.

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