Bürgermeister Martin Schäfer und einige sportliche Mitstreiter weihten die Calisthenics-Anlage auf dem Freizeitgelände ein.
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Bitte recht sportlich: Bürgermeister Martin Schäfer und einige sportliche Mitstreiter weihten die Calisthenics-Anlage auf dem Freizeitgelände ein.

Neues Sportangebot

Neue Fitness-Anlage am Freizeitgelände eingeweiht

Was ist das? Ein Gestell aus Stangen, Platten und mehreren Ringen auf dem Freizeitgelände? Des Rätsels Lösung: Es handelt sich um eine sogenannte Calisthenics-Anlage, die die Gemeinde neben dem Kunstrasenplatz II aufgestellt hat.

Gröbenzell – Mit dem Begriff Calisthenics konnte auch Bürgermeister Martin Schäfer (UWG) zunächst wenig anfangen, wie er bei der Einweihung des Gerätes eingestand. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Schönheit und Kraft“. Beides kann man sich am Gerät erarbeiten, denn die Anlage dient der Fitness. Schäfer sprach dann bei der Einweihung auch von einer Fitness- oder Trimm-Dich-Anlage.

Calisthenics ist eine Form des körperlichen Trainings ohne spezielles Sportequipment wie zum Beispiel Hanteln oder Seile. Der Bauch kann trainiert werden, Klimmzüge sind möglich, es kann gehangelt oder sich auf den Kopf gestellt werden. Trainieren können mehrere Personen gleichzeitig.

Nicht nur Körperkraft, sondern auch Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit können verbessert werden. Einzelne Muskelgruppen können trainiert werden, aber auch ein Ganzkörpertraining ist möglich, um zu seinem, wie Schäfer es nannte, „Traumbody“ zu kommen. Wem das noch nicht genug ist, der kann sich an den anderen Geräten am Freizeitgelände weiter auspowern.

Schäfer sagte bei der Einweihung: „Ich glaube, für mich ist die Anlage nicht gebaut worden.“ Er halte sich lieber mit dem Fahrrad fit.

Doch es gibt genug andere Interessenten. Die Anregung für die Anlage war 2018 bei einer Jugendbürgerversammlung geäußert worden. Daher wurden in den gemeindlichen Etat fürs laufende Jahr 100 000 Euro eingestellt.

Neben der Calisthenics-Anlage waren eine zweite Sockerbox, eine Skate-Anlage und ein Offroad-Fahrradparcours geplant. Doch dann kamen die Pandemie und in der Folge ein Ausgabenstopp. Doch die Bestellung der Calisthenics-Anlage konnte nicht mehr storniert werden. Das Gerät kostete 20 000 Euro, weitere 5000 Euro mussten für Aushub und Fallschutz ausgegeben werden, nochmals 5000 Euro für Bauhofarbeiten.

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Susanne Schwind

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