SPD-Paukenschlag: Kanzlerkandidat schon klar? Plan aus dem Vorstand durchgesickert

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Gröbenzell: Bienenvölker beim Autohaus (v.l.): Imker Ihsan Kocas, Geschäftsführerin Cornelia Eitzenberger-Coring und Verkäufer Patrick Lautwein.
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Über fünf Bienenvölker freuen sich (v.l.) Imker Ihsan Kocas, Geschäftsführerin Cornelia Eitzenberger-Coring und Verkäufer Patrick Lautwein. Foto: schwarzbauer

Pfiffige Idee

Miet-Bienen vor dem Autohaus

Seit einigen Monaten herrscht beim Autohaus Gröbenzell mehr Verkehr als gewöhnlich. Allerdings handelt es sich um Flugverkehr.

Gröbenzell – Zahlreiche Bienen schwirren dort zwischen der Wiese auf der anderen Straßenseite und den fünf Bienenkästen auf dem Hof des Autohauses umher.

„Bienen und Autos passen eigentlich überhaupt nicht, aber genau deshalb wollten wir es probieren“, sagt Patrick Lautwein. Der Verkäufer hatte die Idee für das Projekt, als er eine Reportage über Bienen, die man mieten kann, im Fernsehen sah. Gleichzeitig wusste er, dass der Aubinger Berufsimker Ihsan Kocas regelmäßig mit seinem Auto zur Inspektion kommt. Beim nächsten Mal sprach er ihn an.

Chefin unterstützte die Idee sofort

Kocas war sofort begeistert von der Idee. Er vermietet schon länger Völker an Interessierte: „Die Bienen bleiben zwölf Monate dort, und ich kümmere mich um die Betreuung der Tiere und den Honig.“ Auch Lautweins Chefin, Cornelia Eitzenberger-Coring, unterstützte die Idee: „Wir müssen etwas unternehmen, wenn wir nicht zuschauen wollen, wie die ganze Umwelt kaputtgeht.“

Zwar engagiere sich das Autohaus beispielsweise mit seiner Ladestation für Elektro-Autos schon länger im Bereich umweltfreundliche Mobilität, aber die Bienenvölker seien ein gutes zusätzliches Projekt. Bei den Kunden kämen die Bienen gut an. „Es ist ein Erlebnis und macht wahnsinnig viel Eindruck, vor allem bei Kindern“, sagt Lautwein.

Imkeranzug ziert das Schaufenster

Schon im Eingangsbereich macht eine große Schaufensterpuppe im Imkeranzug auf das Projekt aufmerksam. Seit Kurzem erhalten Käufer zudem ein Glas Honig, das von den Autohaus-Bienen stammt. Somit hätten die Bienenstöcke auch einen schönen Werbeeffekt.

Aber auch Lautwein selbst hat das Bienen-Fieber gepackt: „Es ist faszinierend zu sehen, wie die Tiere leben und arbeiten. Beispielsweise zeigen sie den anderen Bienen mit einem Tanz, wo die Felder mit den Blumen sind.“ Deshalb hat er sich auch selbst ein Volk für seinen Garten gekauft.

Weitere Nachrichten aus der Gemeinde Gröbenzell finden Sie hier.

Andreas Schwarzbauer

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