+
Die Band „Teddy und die Lollipops“ brachte die 1950er-Jahre nach Gröbenzell. Mit einem bunten Genre-Mix begeisterte sie die Zuhörer am Rathausplatz. 

In den Lokalen wird gefeiert

Von Rock’n’Roll bis Jazz – bei der Musiknacht ist jeden was dabei

Ein buntes Musikprogramm für nahezu jeden Geschmack lockte viele Gröbenzeller und zahlreiche weitere Gäste am Samstagabend zu tausenden ins Ortszentrum, in die umliegenden Lokale und ins Gewerbegebiet. 

Gröbenzell – Thomas Breitenfellner hatte zur mittlerweile traditionellen Musiknacht eingeladen. Am Rathausplatz heizten „Teddy und die Lolllipops“ ein. Ihre Hits der 50er-Jahre, ließen so manche Erinnerung an die gute alte Zeit aufkommen. Und sie bewiesen mit Songs von Freddy Quinn und Udo Jürgens, dass auch diese beiden Musik-Urgesteine in ihren Herzen eigentlich Rock ’n’ Roller waren. Der Sänger von „Teddy und die Lollipops“ zauberte mit seiner variablen Stimme diverse bekannte Sänger der Vergangenheit, wie Bobby Solo oder Elvis, auf die Bühne am Rathausplatz.

Für die Gröbenzellerin Renate Hirth war dies genau die richtige Musik. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern ihrer Band „MoosQuitos“ aus Haimhausen präsentierte sie auf einem schmalen Grünstreifen ebenfalls besten Rock ’n‘ Roll. So kennen sie auch „Teddy und die Lollipops“ und sind stets dabei, wenn sie in der Umgebung auftreten. Dazu tanzt tanzt Renate Hirth seit 15 Jahren Rock ’n‘ Roll und Boogie-Woogie. Sie trainiert in der Regel einmal in der Woche und bringt die Tänze auch anderen bei.

Musiknacht: Schlager und Oldies am Bahnhofsplatz

Auf einer Gröbenzeller Musiknacht durften die „Rockaholixs Buam“ ebenfalls nicht fehlen. Wie in den Jahren zuvor, sorgten sie mit ihren Wiesn-Hits, Schlagern und Oldies bis tief in die Nacht für beste Stimmung auf dem Bahnhofplatz. Ein jüngeres Publikum zog die Gröbenzeller Band „The Rocks“, an der Kreuzung Bahnhof-/Eschenriederstraße, mit ihren Hits an.

Etwas ruhiger ging es bei den Gröbenlichtspielen zu. Die Inhaberin Petra Löw hatte für die vier Jazzer von „Mood Indigo“ den Hinterhof des Kinos geöffnet. Sie sollten nicht mit den gegenüber im Wirtshaus aufspielenden „Six Across“ kollidieren. „Mood Indigo“, aber auch das „Tracey Cooper Jazz Quintett“ aus New York in der Kirchenstraße lockten eher das gesetztere Publikum an.

Musiknacht: Die Hexe wird vermisst

Die Gröbenzellerin Sarah Marx und ihr Begleiter Stefan Simeone aus Eichenau hatten sich mittlerweile bis zum Rathausplatz durchgehört. Im Norden der Gemeinde hatten die 20- und der 22-Jährige bereits diversen Musikrichtungen gelauscht. Das was ihnen gefällt hatten sie aber noch nicht gefunden. Doch sie freuten sich, dass mal was los ist in Gröbenzell. Was die beiden vermissen ist die Hexe, „die Kneipe war auch für die Eichenauer Kult“, schwärmte Simeone.

Auf die After Show Party, in den Jahren in der mittlerweile geschlossenen Hexe, mussten sie dieses Jahr dennoch nicht verzichten. Im Wirtshaus an der Augsburger Straße sorgte DJ Juan bis 3 Uhr morgens für beste Stimmung.

An diesem Samstagabend ging so mancher ängstliche Blick im Laufe des Abend nach oben gen Himmel. Denn rund eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung begann der Himmel sich zu verdunkeln, Wind kam auf und fernes Donnergrollen kündigte Unheil an. Doch das Gewitter zog vorbei und der Himmel klarte auf. Geregnet hat es erst weit nach Mitternacht.

Gefeiert wurde am Wochenende viel. Auf der Germeringer Musiknacht war ebenfalls jede Menge los.  Und auch beim Sommernachtsfest in Fürstenfeldbruck waren viele Menschen auf dem Marktplatz unterwegs.

Susanne Schwind

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Ausgerechnet jetzt: Internet tagelang weg
Ausfälle und Probleme mit dem Internet gibt es immer wieder – auch in Olching. Doch gerade jetzt, wenn Kinder Schularbeiten machen müssen und Berufstätige im Home-Office …
Ausgerechnet jetzt: Internet tagelang weg
Maibaum muss ein Jahr gelagert werden
Die Unterpfaffenhofener Burschen stellen im Wechsel mit ihren Germeringer Kollegen alle zwei Jahre einen Maibaum auf. Heuer wären sie wieder dran gewesen. Doch das …
Maibaum muss ein Jahr gelagert werden
Offiziersschüler pauken im Homeoffice
Für die Anwärter der Offizierschule am Fliegerhorst gilt derzeit die Divise: Gebüffelt wird Zuhause. Zum Schutz vor Corona wurde der Lehrbetrieb ins Netz verlagert. 
Offiziersschüler pauken im Homeoffice
Ärger über Laubbläser in Corona-Zeiten
Laubbläser sind eigentlich immer nervig. Doch jetzt, wo wegen Corona viele Menschen zuhause sind, regen sich einige Bürger ganz besonders über die lauten Geräte auf.
Ärger über Laubbläser in Corona-Zeiten

Kommentare