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An dieser Stelle, wo einst das Kultlokal Hexe war, soll ein Wohn- und Geschäftsgebäude entstehen. 

Verhandlungen erfolglos

Trotz enormer Proteste: Schicksal besiegelt - Kultlokal Hexe wird endgültig abgerissen

Das dürfte die Hammer-Nachricht für alle Gröbenzeller sein: Das Tauschgeschäft der Grundstücke ist geplatzt, das Schicksal des Kultlokals Hexe dürfte damit endgültig besiegelt sein.

Gröbenzell - Die letzte Stunde der Hexe ist eingeläutet. Der Grundstückstausch des Areals der früheren Bahnhofswirtschaft und des benachbarten Grundstücks (Alte Apotheke) gegen drei gemeindliche Grundstücke in der Bahnhofstraße ist geplatzt. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. 

Gut zwei Jahre haben der Zweite und der Dritte Bürgermeister, Martin Runge (Grüne) und Axel von Walter (SPD), mit den Eigentümern verhandelt. Bei diesen handelt es sich um die Germeringer Wohnbaugesellschaft beziehungsweise die Brüder Frederic und Markus Fontein.

Hexe in Gröbenzell: Hunderte hatten gegen den Abriss demonstriert

In der Bürgerschaft und im Gemeinderat war der Tausch umstritten. So mancher wird wohl froh sein über das Scheitern, andere zutiefst enttäuscht. Denn nun droht der Abriss der 1927 erbauten früheren Bahnhofswirtschaft. Für deren Erhalt gingen Hunderte auf die Straße, weit über 1000 hatten sich mit ihrer Unterschrift gegen den Abriss zur Wehr gesetzt. 

Das planen die neuen Eigentümer mit dem Grundstück am Gröbenzeller Bahnhof

Auch Runge und von Walter bedauern das Scheitern. Bei einem erfolgreichen Tausch hätte der Erhalt des Gebäudes „auf Tragfähigkeit geprüft werden können“, teilen sie mit. Die Wohnbaugesellschaft aber möchte jetzt mit der Umsetzung ihrer Pläne in der Kirchenstraße beginnen, Gewerbe und Wohnungen sind für das Grundstück geplant.

Lesen Sie auch: Kinder bitten im Gemeinderat um Zukunft der Hexe. 

gar/sus

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