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Thomas Eichlerhat seinen Abschied angekündigt.   

„Es ist Zeit neue Leute ran zu lassen."

Gröbenzeller CSU sucht neuen Chef: Eichler tritt nicht mehr an

Gröbenzell – Der CSU-Ortsverband sucht einen neuen Vorsitzenden. Neun Monate bevor seine Amtszeit ausläuft, hat der bisherige Ortschef Thomas Eichler bekanntgegeben, dass er nicht mehr für das Amt kandidieren wird.

„Es ist Zeit neue Leute ran zu lassen“, begründet der 53-jährige Unternehmensberater seine Entscheidung.

Eichler hatte den Vorsitz mit Unterbrechung seit 2009 inne. Damals hatte er das Amt von Detlef Arzt übernommen. Ende 2010 gab er den Posten wegen eines Auslandaufenthalts wieder ab. Doch sein Nachfolger Tobias Huttenloher blieb lediglich zwei Jahr im Amt, so dass Eichler nach seiner Rückkehr nach Gröbenzell im Herbst 2010 erneut zum Vorsitzenden gewählt wurde. Eichler war es wichtig, seinen Entschluss frühzeitig bekanntzugeben und so möglichen Kandidaten Zeit zu geben, sich zu positionieren. Er wollte die Nachricht nicht, wie er mit einem Seitenhieb auf seinen Vorgänger Detlef Arzt erläutert, erst 14 Tage vor der Wahl verkünden.

Zwar ist derzeit kein Nachfolger in Sicht, doch ist Eichler guten Mutes, dass in den kommenden Monaten ein oder mehrere Kandidaten ihren Hut in den Ring werfen müssen. Dass es mittlerweile Parteien gibt, die mancherorts keine Ortsvorsitzenden mehr finden, ist für den 53-Jährigen eine bedauerlich Entwicklung. „Ich finde es superschade, das für diese Aufgabe keine Leute mehr gefunden werden“, sagt er. „Das ist schade für unsere Demokratie.“

Eichlers Amtszeit war von so manchen innerparteilichen Turbulenzen begleitet. Über das Thema Stadtwerdung war heftig gestritten worden, 2014 gab es dann eine große Schlappe bei den Kommunalwahlen. Die CSU verlor nicht nur nach rund 50 Jahren das Bürgermeisteramt, sondern büßte auch einige Sitze im Gemienderat ein. Doch mittlerweile scheint in der Partei wieder Ruhe eingekehrt zu sein. „Meine persönliche Aufgabe war es, die Spaltung von Ortsverein und Fraktion wieder zu kitten“, erläutert Eichler, der seit 2014 selbst im Gemeinderat sitzt. „Ich denke, das ist gelungen.“ Auch die Differenzen mit der Jungen Union und der Frauen-Union seien mittlerweile ausgeräumt. Auch hier bestehe wieder ein gutes Verhältnis.  

sus

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