Im Zuge der Vorbereitung des Rathausabbruchs wurde 2017 das 5 Tonnen schwere Kriegsopfermahnmal von einem Steinmetz unter Zuhilfenahme eines Auto-krans abgebaut.

Gröbenzell

Grünes Licht für neuen Kriegerdenkmal-Standort

Nach langem Ringen sind nun alle Voraussetzungen für den Wiederaufbau des alten Gröbenzeller Kriegerdenkmals am neuen Standort geschaffen worden.

Gröbenzell - Der Bauausschuss gab grünes Licht. Das Mahnmal findet auf einem vier mal acht Meter großen Areal im Ortszentrum, das südlich an das Jugendheim der Kirche angrenzt (gegenüber dem evangelischen Zachäuskindergarten), ein neues Zuhause. Das liegt außerhalb der festgelegten Baugrenzen, weshalb das Gremium eine Befreiung erteilte. 

Seinen ursprünglichen Ort in der Rathausstraße hatte das Kriegerdenkmal wegen des Rathausneubaus verlassen müssen. Zunächst hatte der Gemeinderat beschlossen, es am Eingang zum Friedhof in der Friedenstraße wieder aufzubauen – gegen den Widerstand von Marianne Kaunzinger (UWG). Diese hatte sich für einen Wiederaufbau im Ortszentrum auf Kirchengrund stark gemacht und fand bei mehreren Vereinen, etwa den Gröbenhütern, Unterstützer. Als die Kirchenverwaltung der katholischen Kirche der Idee zustimmte, sprach sich der Gemeinderat ebenfalls mehrheitlich dafür aus. Die Kommune mietet den Grund für 25 Jahre an und kann nach Ablauf der Frist über eine Vertragsverlängerung verhandeln.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare