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Hexe-Areal: Neubau verzögert sich wegen Umplanung der Tiefgarage

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Die Gaststätte in Gröbenzell ist Geschichte. © Weber

Die alte Bahnhofswirtschaft und die benachbarte frühere Apotheke in der Kirchenstraße wurden mittlerweile abgerissen. Bis auf wenige Steine sind die beiden Grundstücke leergeräumt. Bis die Baumaschinen anrollen werden aber wohl noch einige Monate vergehen.

Gröbenzell –  Die Firma hat nämlich Veränderungen beantragt.

Zwei Wohn- und Geschäftshäuser mit insgesamt 23 Wohnungen, fünf Gewerbeeinheiten und einer Tiefgarage will eine Germeringer Wohnbaugesellschaft auf dem 2345 Quadratmeter großen Areal bauen. Eine Baugenehmigung dafür liegt der Firma bereits seit knapp einem Jahr vor.

Für die Tektur hat der Bauausschuss der Gemeinde bereits grünes Licht gegeben. Nun hat das Landratsamt noch das letzte Wort. Vorgesehen waren 43 Parkplätze verteilt auf Duplex- und Einzelstellplätze in einer Tiefgarage unterzubringen. Acht weitere Stellplätze sollten oberirdisch entstehen. Doch Kunden der Gewerbeeinheiten und Besucher der zukünftigen Mieter parken in der Regel nicht gerne in einer Tiefgarage. Zudem werden Duplexparkplätze äußerst ungern genutzt. Daher hat die Firma beantragt, die 26 für die Bewohner der beiden Häuser notwendigen Parkplätze als Einzelstellplätze in der Tiefgarage zu realisieren. Bisher waren sie als Duplexplätze vorgesehen.

Drei für die Mitarbeiter der Gewerbeeinheiten notwendigen Stellplätze will sie ebenfalls als Einzelplätze in der Tiefgarage umsetzen. Fünf der insgesamt 29 Tiefgaragenplätze sind als Elektroladestationen vorgesehen. Die 14 Parkmöglichkeiten für die Besucher der Wohnungen und der Gewerbeeinheiten sollen dann oberirdisch entstehen.

So werden insgesamt 43 Stellplätze gebaut. Sechs weitere geforderte Parkplätze sollen für insgesamt 120 000 Euro abgelöst werden. Mit diesem Geld kann die Gemeinde entweder selber Parkplätze schaffen oder das Geld in den öffentlichen Nahverkehr investieren, erklärte Martin Runge (Grüne), Bauausschussvorsitzender, den Gemeinderäten.

Zudem sind für eines der Häuser Balkone geplant. Vorgesehen waren zunächst kleine Loggien, die mit der Fassade abschließen. Jetzt sollen dort Balkone, die einen Meter vor die Fassade gezogen werden, entstehen. Die Wohnbaufirma ist überzeugt, die Vorsprünge und Nischen, die Balkongeländer, der Materialwechsel und der Schattenwurf werden das Haus beleben. An der Westseite des Gebäudes soll außerdem eine Fluchttreppe angelegt werden.

Der Bauausschuss der Gemeinde Gröbenzell stimmte den Änderungen einstimmig zu. Kurt Köppl (CSU) betonte es sei vernünftig die Parkplätze für Besucher oberirdisch anzulegen. Und Cordula Braun (UWG) begrüßte die geplanten Balkone. „Das ist Lebensqualität.“ (sus)

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