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In Gröbenzell bleibt eine Kita geschlossen

Gröbenzell

Kinderpark wegen Personalmangels geschlossen

 Fröhliche Kinderstimmen drangen immer am Montag-, Dienstag- und Mittwochvormittag aus den Räumen des Don-Bosco-Hauses der katholischen Kirche auf die Rathausstraße. 

Gröbenzell –Damit ist es nun erst einmal vorbei: Der Kinderpark des ökumenischen Sozialdienstes musste vorübergehend schließen – wegen Personalmangels. Carmen Sturz, Geschäftsführerin des Sozialdienstes, betonte aber: „Der Kinderpark ist uns wichtig.“ Wie lange er geschlossen bleiben muss, steht derzeit noch nicht fest.

Eine Mitarbeiterin im Kinderpark kündigt

Eine der vier Mitarbeiterinnen hat gekündigt. Die Leiterin der Einrichtung, eine Sozialpädagogin, hat eine Ganztagsstelle gefunden. Der Kinderpark ist eines der ältesten Angebote des Gröbenzeller Sozialdienstes. Bereits 1971 in seinem Gründungsjahr war der Kinderpark eröffnet worden. Für Kinder zwischen einem und drei Jahren, die noch nicht den Kindergarten besuchten, war das Angebot ins Leben gerufen worden. Eltern sollte so die Möglichkeit geboten werden, auch einmal einen Termin ohne Kind wahrnehmen zu können. Eine Krippe gab es damals noch nicht in Gröbenzell.

Kinderpark in der Vergangenheit gut angenommen

Der Kinderpark wurde in der Vergangenheit auch gut angenommen. Bis zu 25 Kinder wurden immer wieder betreut, sangen Lieder, spielten, tanzten, schauten Bilderbücher an und aßen eine Brotzeit. Eine Anmeldung war nicht erforderlich.

Doch in den vergangenen Jahren hat sich die Situation verändert. Die Krippen entstanden und immer mehr Eltern wollen ihre Kinder regelmäßig betreuen lassen und melden ihre Kinder dort an. Hatten sie einen Krippenplatz gefunden, kamen die Kinder nicht mehr in den Kinderpark. Die Zahl der betreuten Kinder ging zurück. So kam es immer wieder vor, dass nur zwei Kinder an einem Montag-, Dienstag- oder Mittwochvormittag zwischen 8 und 12 Uhr in das Don-Bosco-Heim kamen. Zwei Kinder durch zwei Mitarbeiter betreuen zu lassen, das ist teuer. Ein Kind zahlt pro Vormittag lediglich acht Euro, ein Geschwisterkind fünf Euro. Das Personal an solchen Tagen zu reduzieren ist auch nicht möglich. Denn wie viele Kinder an einem Vormittag kommen, ist vorab nicht bekannt, da die Kinder ja nicht angemeldet werden. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes werden jetzt die Pause des Kinderparks nutzen, um zu überlegen wie das Konzept diesen Veränderungen angepasst werden kann.  sus

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