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Stießen an auf zehn Jahre KommEnergie: (v.l.) die Alt-Bürgermeister von Puchheim und Eichenau, Herbert Kränzlein und Hubert Jung, Klaus Anzhofer, die Rathauschefs aus Puchheim und Gröbenzell, Norbert Seidl und Martin Schäfer, Ursula Jehelius, KommEnergie-Geschäftsführer Alois Krammer und Eichenaus Bürgermeister Peter Münster. 

KommEnergie feiert zehnjähriges Bestehen

Östlicher Landkreis – Vor zehn Jahren gründeten Puchheim, Gröbenzell und Eichenau gemeinsam mit dem Stromkonzern Eon – heute nennt sich der Partner Bayernwerke – die kommunale Strombetriebsgesellschaft Komm-Energie. Ziel war es, die Stromversorgung langfristig zu sichern – und nebenbei auch noch etwas daran zu verdienen.

Zum zehnjährigen Bestehen, das am Samstag gefeiert wurde, hat sich das Unternehmen quasi selbst ein Geschenk gemacht: Anfang des Jahres wurden neue Geschäftsräume am Hauptplatz in Eichenau bezogen. Am Nachmittag konnten die Bürger bei einem Tag der offenen Tür die neuen Räume in Augenschein nehmen und Vorträgen zum Thema Energie und Technik lauschen. Die ersten Gäste aber waren bereits am Vormittag eingetroffen, darunter die Bürgermeister der drei beteiligten Kommunen und Mitglieder des Aufsichtsrates.

„Es waren schwierige Zeiten, die wir bewältigen mussten“, erinnerte KommEnergie-Geschäftsführer Alois Krammer in seiner Rede. Doch letztlich habe sich die KommEnergie „ganz toll entwickelt“. Aus einer betriebsgeführten Gesellschaft sei ein regionaler, selbstständiger Energieversorger geworden.

Die KommEnergie hat rund 18 000 Kunden

18 Mitarbeiter zählt die KommEnergie heute. Sie ist lokaler Netzbetreiber für rund 30 000 Abnahmestellen und zuständig für Wartung und Instandhaltung eines Stromnetzes, das rund 625 Kilometer Mittel- und Niederspannungskabel und 264 Kilometer Straßenbeleuchtungskabel umfasst. Die Zahl der Kunden beläuft sich auf knapp 18 000.

„Strom liefern können viele“, betonte der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft, Puchheims Rathauschef Norbert Seidl in seinem Grußwort. Doch die KommEnergie sei vor Ort beheimatet, habe in Eichenau ein Servicecenter aufgebaut und liefere seit 2012 als eines der wenigen Unternehmen ausschließlich regenerativen Strom, nämlich Strom aus 100 Prozent zertifizierter Wasserkraft. Zudem produziert das Unternehmen selbst mittels dreier Photovoltaikanlagen Strom.

Fokus künftig auf E-Mobilität legen

2011 ist die KommEnergie zudem in den Bereich E-Mobilität eingestiegen. Das Unternehmen nennt ein Elektrofahrzeug sein Eigen und betreibt in allen drei Kommunen Stromzapfsäulen.

Diese Entwicklung müsste den Vorstellungen von Gröbenzells Bürgermeisters Martin Schäfer entsprechen. Denn er wünscht sich für die Zukunft der KommEnergie, „dass wir unser Hauptaugenmerk auf das Thema E-Mobilität zu lenken“, wie er in seinem Grußwort schreibt. Denn da der Konkurrenzdruck immer größer werde, müssten neue innovative Wege eingeschlagen werden, um sich deutlich von der Konkurrenz abzusetzen.  

sus

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