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Bürgermeister-Partei bekommt deutliche Verstärkung

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Das Wappen der Gemeinde Gröbenzell.
Das Wappen der Gemeinde Gröbenzell.

In der Gröbenbach-Gemeinde wurde ein neuer Gemeinderat gewählt. Die Wahlbeteiligung war hoch. Eine Partei kann sich ganz besonders freuen.

Gröbenzell Die Bürgermeisterpartei UWG geht als Sieger aus der Wahl hervor. Zwar haben die Unabhängigen Wähler nicht die Mehrheit, dafür aber den größten Zuwachs. Statt bisher mit vier, sind sie künftig mit sieben Mitgliedern vertreten. Fraktionsvorsitzende Marianne Kaunzinger und Stephan Steinherr sind nicht mehr vertreten.

Im künftigen Gröbenzeller Gemeinderat gibt es 30 statt bisher 24 Sitze. Die Wahlbeteiligung war mit 63 Prozent hoch. Die Grünen konnten zwei Plätze dazu gewinnen und kommen nun auf sieben. Die CSU bekommt zwar einen Sitz mehr (9), muss aber durch das vergrößerte Gremium eigentlich einen Verlust verkraften. Zehn Räte hätten die Christsozialen benötigt, um auf so viel Prozent im Rat zu kommen, wie sie vorher bereits hatten. Auch die SPD, die Freien Wähler und die FDP müssen wegen der neuen Gremiumsgröße Verluste hinnehmen.

Die Freien Wähler sind wie bisher zu zweit. Statt Gerhard Beck wird aber Wolfgang Netschert mitarbeiten. Die FDP bekommt einen Vertreter. Das ist aber nicht Bürgermeisterkandidat Hendrik Grallert, sondern der langjährige Gemeinderat Klaus Coy.

Bei den Grünen scheiden Christa Spangenberg und Monika Baumann aus. Sprecher Walter Voit ist enttäuscht. Zwar hätten sie mit 24 Prozent der Stimmen einen leichten Gewinn erreicht, gerechnet aber hätten sie mit 30 Prozent. Er vermutet, dass die grünen Themen in Anbetracht von Corona ins Hintertreffen geraten sind.

Peter Falk, Vorsitzender der SPD-Fraktion, ist zufrieden. Die Sozialdemokraten stellen weiterhin vier Räte. Franz Eichiner und Inga-Verena Wiebers werden allerdings nicht mehr dabei sein.

„Neun Sitze ist ganz gut“, sagt CSU-Ortsvorsitzender Andreas Keefer. Er freut sich, dass sich die Fraktion verjüngen wird, denn mehrere ältere Räte, wie Reinhard Paesler, Josef Schauer und Kurt Köppl, scheiden aus. Dies bedeute frischen Wind für den Gemeinderat.

Wie die CSU- und die UWG-Fraktion genau aussehen wird, ist noch nicht ganz klar. Das hängt noch davon ab, ob Anton Kammerl (CSU) oder Amtsinhaber Martin Schäfer (UWG) die Bürgermeister-Stichwahl gewinnt.  

Das ist der Gemeinderat für Gröbenzell

Bürgermeister: Stichwahl zwischen Martin Schäfer (UWG) und Anton Kammerl (UWG) 

Sitze gesamt: 30 CSU (9 Sitze, -1): Anton Kammerl (5350), Anita Rieger (4654), Thomas Eichler (3354), Michael Jaumann (3347), Ulrike Breitkopf (3259), Michael Schweyer (3144), Christian Zerlin (3042), Maximilian Rötzer (3036), Brigitte Böttger (2854); UWG (7 Sitze, +3): Martin Schäfer (5972), Cordula Braun (3979), Ursula Bauer (3350), Claus Donath (3155), Karin Spangenberg (2796), Ursula Eichinger (2695), Helmut Berger (2523); Grüne (7 Sitze, +2): Martin Runge (5477), Ingo Priebsch (4142), Daniel Holmer (3755), Ursula Retz (3232), Walter Voit (2703), Larissa Holmer (2692), Thomas Greiffenhagen (2675); SPD (4 Sitze, +/-0): Gregor von Uckermann (4466), Axel von Walter (2198), Andrea Schuster (1967), Peter Falk (1921); Freie Wähler (2 Sitze, +/-0): Cornelia Aicher-Leonbacher (1861). Wolfgang Netschert (1293); FDP (1 Sitz, +/-0): Klaus Coy (2144)

Susanne Schwind

Hier finden Sie die Ergebnisse aus den anderen Kommunen.

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