Signalstörung: Verzögerungen auf der Stammstrecke

Signalstörung: Verzögerungen auf der Stammstrecke
Peter Falk wirft Reinhold Bocklet ein „komisches Hampern“ vor.

Diskussion um Inspektionen

Kontra von der SPD: „CSU hat die Polizei schlecht gespart“

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Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: 

Gröbenzell/Olching – Nachdem sich Landtags-Vize Reinhold Bocklet (CSU) nach einem Gespräch mit dem Olchinger Inspektionsleiter zur Zukunft der Polizeidienststellen von Gröbenzell und Olching geäußert hatte, meldet sich nun der Gröbenzeller SPD-Gemeinderat Peter Falk, zugleich Kandidat für den Landtag, zu Wort. Er ist der Meinung: „Die CSU hat die Polizei schlecht gespart. Selbst der insoweit jahrelang untätige CSU-Noch-MdL Bocklet kommt nicht umhin, von zu Boden gestürzten Zwischendecken zu berichten, so in Gröbenzell.“

Bocklet hatte mitgeteilt, dass die Gröbenzeller Polizisten, die zu den Olchingern ziehen sollen, dort noch länger als geplant im Provisorium untergebracht werden müssen. Der anvisierte Neubau – wo auch immer – werde auf sich warten lassen. Falk setzt entgegen, dass Olchings Inspektion „viel zu eng“ sei, als dass dort Olchinger und Gröbenzeller Polizisten vernünftig arbeiten könnten.

Falk kreidet der Staatsregierung an, dass im ganzen Landkreis zu wenig in die Inspektionen investiert worden sei. Für die Wache in Bruck führt er einen Sanierungsstau von 800 000 Euro an. Auch die Germeringer Inspektion sei nicht mehr zeitgemäß, die Kostenschätzung stehe noch aus. Ob die Olchinger Dienststelle sanierungsbedürftig sei oder nur in die Jahre gekommen, das sei dahingestellt.

Am meisten ärgert sich Falk aber über das Hickhack um die Gröbenzeller Wache. Noch vor zwei Monaten habe die Staatsregierung deren Sanierungsbedarf mit 500 000 Euro beziffert – als bereits die Schließung der örtlichen Inspektion diskutiert wurde. In Richtung Bocklet sagt Falk dazu: „Ein komisches Hampern des örtlichen CSU-Abgeordneten, der im Fall der PI Gröbenzell den offenkundigen Missstand der politischen Gemeinde in die Schuhe schieben wollte. Dabei waren in Gröbenzell – kaum dass die CSU-Mehrheit im Gemeinderat beendet und kein CSU-Bürgermeister mehr im Amt war – die von der Gemeinde aufzubringenden Haushaltsmittel seit Jahren im Gemeindehaushalt vorhanden. Nur der CSU-regierte Freistaat war nicht sprechfähig, wann und was nun zu tun ist.“ Generell habe die Polizei Besseres verdient als Vertröstungen und marode Gebäude.  zag

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