Mehr E-Autos soll es bald in Starnberg zum Leihen geben.
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Eine Lösung sollen Leih-Autos darstellen.

Gröbenzell

Mobilität: Wie sehen die Straßen im Jahre 2032 aus?

Es ist eine der Kernfragen in Sachen Verkehrswende: Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Was muss sich ändern? Der Arbeitskreis Verkehr der Gröbenzeller Agenda 21 hat dieses Thema näher beleuchtet. Titel des Vortragsabends: „Mobil 2032 – eine kleine Reise in die Zukunft“.

Gröbenzell – Den Auftakt machte Bernd Reich, der Sprecher des Arbeitskreises. Jahrzehntelang seien Städte immer für den einfachen und schnellen Autoverkehr weiter entwickelt worden, wird er in einer Pressemitteilung zitiert. Höchstens der öffentliche Nahverkehr sowie das Fahrrad hätten noch ein wenig Platz gehabt. Menschen, die zu Fuß gehen, seien gar nicht berücksichtigt worden. Das habe sich aber in den vergangenen Jahren stark verändert.

Was in Zukunft noch alles passieren muss, erläuterte Walter Voit, Grünen-Gemeinderatsmitglied und Referent für Verkehr, Energie und Klimaschutz. Stichwort: alternative Verkehrsmittel.

E-Autos könnten ein Teil der Verkehrswende sein, insbesondere wenn sie mit grünem oder sogar eigenem PV-Strom betankt werden. Aber auch sie seien Autos, die Platz zum Fahren und Parken benötigen. Zur E-Mobilität will der Arbeitskreis demnächst einen Flyer auslegen.

Nächster Redner: Markus Lange-Stuntebeck vom Anbieter Stattauto. In Gröbenzell kann man zwei Autos leihen, sie sind hinter der Post stationiert. Das läuft offenbar gut: Lange-Stuntebeck sprach von 96 angemeldeten Teilnehmern. Sogar ein drittes Fahrzeug sei zukünftig vorstellbar. Gerne auch als E-Auto, wenn es eine Ladesäule geben würde.

Auch das Landratsamt war vertreten. Martin Imkeller von der ÖPNV-Stabsstelle berichtete über die Zukunft der geplanten Mobilitätsstationen. Eine große Station, mit der verschiedene Mobilitätsarten zusammengeführt werden, ist in Gröbenzell auf der südlichen Seite der S-Bahn angedacht. Im zweiten Halbjahr 2022 soll mit der Realisierung begonnen werden.

Wie der Arbeitskreis mitteilt, wurde bei der Diskussion mit dem Publikum deutlich, wie wichtig eine funktionierende Plattform wäre, bei der alle Auskünfte und Buchungen für Verkehrsmittel zusammenlaufen, egal von welchem Anbieter. Außerdem gab es den Wunsch nach einem Carsharing-Auto, das man überall stehen lassen kann. Dies wird derzeit nur in Großstädten wie München von großen Automobilherstellern angeboten.

Die Präsentation

soll demnächst auf www.a21-groebenzell.de veröffentlicht werden.

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