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Der Ascherbach in Gröbenzell

Im Gröbenzeller Westen

Neuer Vorschlag für weitere Unterführung

Seit Jahren wünschen sich die Gröbenzeller im Westen der Gemeinde für Radfahrer und Fußgänger eine weitere Unterführung unter der Bahn. Anfang der neunziger Jahre lag bereits eine Planung vor.

Gröbenzell –  Sie konnte nicht umgesetzt werden, weil die Gemeinde den notwendigen Grund nicht erwerben konnte. Nun kam das Thema im Gemeinderat wieder auf.

Victor Schmitt, ein in Gröbenzell lebender Aufsichtsratsvorsitzender einer Ingenieurfirma, die Erfahrung im Bau derartiger Unterführungen hat, erläuterte, wo und zu welchem Preis das Vorhaben realisierbar wäre. Schmitt würde eine Unterführung beim Fischerweg und bei der der Gröbenhüterstraße bauen. „Mit drei bis vier Millionen muss man rechnen“, sagte er – das gelte pro Unterführung. Wobei diese mindestens fünf Meter breit und drei Meter hoch werden müssten.

Im Bereich des Fischerwegs riet er dazu, den bereits vorhandenen Durchlass, der eigentlich für den Ascherbach geschaffen ist und seit Jahren auch in stark gebückter Haltung von Radlern und Fußgängern genutzt wird, nicht anzutasten. Das Bauwerk sei marode und im Eigentum der Bahn. Stattdessen soll es einen Durchlass weiter östlich geben. Schmitt riet, die Bauzeit so gering wie möglich zu halten. Dazu sollten die Röhren zunächst außerhalb des Bahndamms fertig gestellt und anschließend unter die Gleise eingeschoben werden. Denn um am Bahndamm tätig werden zu können, müsse bei der Bahn Langsamfahrzeit für die Züge auf der Strecke beantragt werden, und die Kosten dafür sind hoch, sagte Schmitt. Auf die Frage Inga-Verena Wiebers (SPD), ob es nicht günstiger wäre, statt einer Unter- eine Überführung zu bauen, räumte Schmitt ein: „Oben ist immer billiger“. Allerdings gäbe es da unüberwindbare technische Hindernisse. Nun müsse mit Grundeigentümern geredet werden, wünschte sich Christa Spangenberg (Fraktion Grüne). sus

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