Weber

Abitur am Gymnasium Gröbenzell

"Nutzt Eure Bildung als Humus"

Gröbenzell -  School‘s out“ tönte es am Freitagvormittag aus der Aula des Gymnasiums

Mit diesem Song von Alice Cooper verabschiedete sich der gemischte Chor von den diesjährigen Abiturienten. Schick frisiert, modisch gekleidet und vor Glück strahlend, so hatten sich die Absolventen zu den letzten Minuten ihrer schulischen Laufbahn versammelt. Sie bekamen nicht nur ihre Reifezeugnisse überreicht, sondern auch so manches Kompliment. Und so man guten Rat für ihr künftiges Leben. Kulturreferent Kaus Coy, wusste: „Es liegen 45 Arbeitsjahre vor euch, das kann sich ganz schön ziehen“. Er riet nicht zum direkten Weg im Leben, sondern „wenn ihr auf eurem Weg an eine Gabelung kommt, nehmt sie“. „Ihr seid jung, klug und intelligent“, schwärmte der Vertreter des Elternbeirates, Olaf Engelmann. Und riet dazu: „Nutzt eure Bildung als Humus“.

 Vielleicht mit einer kleinen Prise Neid, zollten die Vertreter der Schülermitverwaltung ihren Mitschülern Anerkennung. „Ihr habt es geschafft“, sagten sie und fuhren und fuhren unter freudigem Beifall der Abiturienten fort: „Ihr könnt jetzt erst einmal das Leben genießen.“ Direktor Boris Hackl griff auf die Sage des Ritters Parzival zurück, um den Abiturienten zu gratulieren. Wie Parzival hätten sie Neugierde, Initiative und Mitgefühl gelernt. Er riet dazu: „Bleiben Sie neugierig, lassen Sie sich von den Tiefen des Lebens nicht entmutigen.“ Die Abiturienten Gloria Schmutz, Ludwig Pöllmann und Jannik Feierlein, der beim, Song „Feeling good“, gespielt von der Big Band mit einem gesanglichen Solo begeisterte, konnten sich manch kleinen Seitenhieb nicht verkneifen.

So erinnerten sie an eine Geografieklausur mit einer Korrekturzeit von zehn Wochen. Wofür die drei aber durchaus Verständnis aufbrachten, bei einer 25 Stundenwoche komme man eben nicht zum Korrigieren. Auch das Trio hatte einen guten Rat parat, aber nicht für ihre Mitschüler, sondern für die Verantwortlichen für die Verpflegung in der Schule. „Bei Frittierfett ist es nicht wie bei gutem Wein und es wird mit den Jahren besser. (sus)

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