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Ließen sich ihr Exemplar von „Guglhupfgeschwader“ signieren: Das Gröbenzeller Paar Isabell Cugat Schoch und Hendrik Ingrisch mit Krimi-Autorin Rita Falk. 

In Gröbenzell

Schlange stehen für ein Autogramm der Kult-Autorin Rita Falk

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Es ist ein Rätsel, das viele Fans der Eberhofer-Krimi-Reihe beschäftigt. Warum hat Schauspieler Christian Tramitz im Film nicht die Hauptrolle bekommen? Immerhin spricht er alle Niederkaltenkirchner grandios in den erfolgreichen Hörbüchern.

Gröbenzell –  Für viele ist er der Franz. Die Eberhofer-Schöpferin Rita Falk hat eine pragmatische Antwort parat: „Es ist eine einfache Rechenaufgabe. Wie alt wäre dann die Oma?“ Das ist also der Grund, warum (der weitaus jüngere) Sebastian Bezzel der Film-Eberhofer wurde. Er war auch der Wunschkandidat von Rita Falk.

Es sind diese kleinen Anekdoten aus dem Eberhofer-Imperium, die die zahlreichen Fans im Gröbenzeller Stockwerk glücklich machen. Und dass die Autorin niemanden ohne Autogramm nach Hause lässt – selbst wenn die Schlange noch so lang ist. „Das ist mir einmal passiert und wird nie wieder vorkommen“, erzählte Falk. Auch wenn sie sich gerade bei den Filmpremieren bei ihren ohnehin schon gestressten Kollegen damit nicht besonders beliebt mache. Ihre Fans seien ihr heilig. Und wo auch nur der Name Eberhofer fällt: Die Anhänger von Franz, Rudi, Oma & Co. kommen in Scharen.

Autorin plaudert aus dem Nähkästchen

Gerade macht Falk mit Moderator Simon Wagner (Christian Tramitz war in Gröbenzell nicht dabei) eine Lesetour zum zehnten Buchjubiläum. „Guglhupfgeschwader“ ist der aktuelle Band, aus dem Falk die ersten Seiten vortrug. Ebenso wie einen Auszug aus „Eberhofer Zefix“. Das war es dann aber mit der klassischen Lesung.

Falk plauderte viel aus dem Nähkästchen: Wie sie es aus dem Burnout auf die Bestsellerliste schaffte. Wie der Berufsalltag ihres Mannes Robert, ein echter Polizist in Niederbayern, sie inspirierte. Immer sympathisch, locker und selbstironisch.

Die Dreharbeiten laufen

Selbst als sie von den jahrelangen Ochsentouren berichtete, wo nur drei Menschen im Saal saßen: „Ich habe die dann gefragt, ob wir nicht lieber Karten spielen sollen.“ Sie machte auch kein Hehl daraus, dass sie für manche unter die Kategorie „Hausfrauenliteratur“ fällt. Aber der Erfolg spricht für sich. Falk gehört zu den gefragtesten Krimi-Autoren Bayerns.

Gerade laufen die Dreharbeiten zum siebten Film „Kaiserschmarrndrama“, in dem Falk selbst eine kleine Rolle übernehmen wird. „Das darf ich eigentlich noch gar nicht sagen, aber wir sind ja unter uns“, scherzte sie. Und sie lüftete noch ein Geheimnis: Sie kann es nicht lassen, es wird einen elften Eberhofer geben. „Ich werde meine Hauptfigur nicht sterben lassen.“ Das findet sie nämlich doof. Die Fans dürfte das beruhigen.

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