In Gröbenzell

Rathaus-Neubau: So ist der Sachstand

Gröbenzell – Der Architektenwettbewerb für das neue Rathaus ist vorbei. Nun hat der Sieger einen ersten überarbeiteten Vorentwurf im Gemeinderat vorgestellt. Im Herbst 2019 soll das neue Rathaus fertig sein, verkündete Stephan Leissle von Architekturbüro Behnisch dem Gremium.

Ende 2017, Anfang 2018 soll das alte Rathaus abgerissen werden. Der Baubeginn des neuen Hauses ist für Frühjahr 2018 geplant. Der überarbeite Entwurf enthält eine wesentliche Änderung: Die Einfahrt in die Tiefgarage wurde verlegt.

Bisher war diese an der südöstlichen Ecke des Gebäudes, an der Rathausstraße, vorgesehen. Da aber diese frei gehalten werden soll, für den freitäglichen Markt und Veranstaltungen, wurde die Einfahrt an die nord-westliche Ecke, in die Poststraße, verlegt. In der Tiefgarage sind nach derzeitigem Stand 53 Stellplätze geplant, jeder 2,50 Meter breit, über der Erde sind weitere sieben Plätze geplant. Drei der insgesamt 60 Stellplätze sind als Behindertenparkplätze vorgesehen.

Zudem enthält der Entwurf Fahrradabstellplätze – sowohl unter als auch über der Erde. Die Tiefgarage kann auch dann genutzt werden, wenn das Rathaus geschlossen ist. Über eine Rampe, oder das Erdgeschoss des Rathauses, das mittels Fahrstuhl zu erreichen ist, kann man die Garage verlassen. Mit Blick auf die Kosten und die Größe des Gebäudes hat Leissle zudem die Nutzfläche des Gebäudes verringert, die im Wettbewerb mit 2900 Quadratmetern angegeben war. Die Büros wurden insgesamt etwas kleiner. So konnten 90 Quadratmeter eingespart werden. Der Eingang in das Rathaus ist weiterhin in der Mitte des Gebäudes vorgesehen. Der Bürgermeister wird im zweiten Stock seine Arbeit verrichten.

Darüber werden der knapp 200 Quadratmeter große Sitzungssaal und das Trauungszimmer angesiedelt. Vor dem Sitzungssaal wird es, wie beim alten Rathaus, einen Balkon geben und an das Trauungszimmer wird sich ein Dachgarten anschließen. Ein Dachgarten „mit einem wunderschönen Blick über Gröbenzell“, wie Leissle sagte. Die Außenfassade bleibt mit ihren großen Fenstern unverändert. „Das Gebäude ist aber kein Glashaus“, betonte Leissle. Denn davor sind Brüstungen angebracht, die Fassade ist aus Holz. In der gleichen Sitzung hat der Gemeinderat auch die Voraussetzungen für den Rathausneubau geschaffen. Das Gremium hat die Aufstellung eines Bebauungsplanes im beschleunigten Verfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung für das Grundstück beschlossen. Der bisherige Bebauungsplan sah ein Haus mit zwei Vollgeschossen vor, die Baugrenzen lagen eng um das Gebäude.

 Das neue Rathaus aber ist mit bis zu vier Geschossen und größerer Grundfläche geplant. Eine Teilfläche des Areals gehört zum angrenzenden evangelischen Kindergarten. Die Einrichtung nutzt es als Freibereich. Diese Fläche wird von dem Neubau aber nicht angetastet, sie wird als Gemeinbedarfsfläche mit der Zweckbestimmung Kindergarten festgesetzt

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