Gemütlich geht’s mit der Rikscha zu „Gröbenzell ist bunt“.

Pilotprojekt bei „Gröbenzell ist Bunt“

Rikscha-Service für Senioren

Fahrrad-Rikschas sind mittlerweile auf der ganzen Welt ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Da passt es nur zu gut, dass zum interkulturellen Fest „Gröbenzell ist bunt“ auch ein Gefährt dieser Art unterwegs ist. 

Gröbenzell– Der Gröbenzeller Matthias Wjst hat den fahrbaren Untersatz gespendet. Am morgigen Samstag soll er zum ersten Mal eingesetzt werden. In einem Shuttlebetrieb können Senioren vom Altenheim zum Festgelände gelangen. Das Ganze dient als Testlauf. Geplant ist, dass diese Möglichkeit auch danach angeboten wird. Dafür müssten sich allerdings ehrenamtliche Fahrer finden.

Die Idee ist laut Wjst: Freiwillige holen alte Menschen aus ihren Wohnungen oder ihrem Heim ab und bringen sie in die Ortsmitte für kleinere Einkäufe, Erledigungen oder zur Eisdiele. Bei der Fahrt durch den Park ergeben sich Gespräche, neue Kontakte werden geknüpft. In Dänemark hat sich das Modell bereits bewährt. Es ist seit 2012 ein fester Bestandteil in über 100 Gemeinden.

Jetzt wird aber erst einmal bei „Gröbenzell ist bunt“ getestet. Dort erwartet die Besucher außerdem zwischen 14.30 und 22.30 Uhr auf dem Rathausplatz ein buntes Treiben. Es gibt fast 40 Stände aller Nationen. Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Frisch gebügelt hängen die Fahnen der beteiligten Länder im Garten von Lisa Röhrl. Ganz neu dabei ist diesmal Jordanien. Kulinarisch und musikalisch ist wieder ein vielfältiges Programm geboten.

Auch die Kinder werden sich nicht langweilen: Sie können etwa bei der Sternpolka des Trachtenvereins mitmachen, Stockbrot rösten und an Zirkusspielen teilnehmen.

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