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Die Gemeinde muss viel Geld aufwenden.

Gröbenzell

Sanierung von maroder Brücke wird deutlich teurer

Der Bauboom macht es schwierig, Firmen zu finden, die noch dazu Angebote im Rahmen des kalkulierten Budgets abgeben. Diese Erfahrung macht man derzeit immer wieder in Gröbenzell.

Gröbenzell –  Nicht nur für den Neubau des Rathauses ist es immer wieder schwierig, die entsprechenden Gewerke und Aufgaben zu vergeben. Dies ist nun ebenso bei der geplanten Reparatur der Rad- und Gehwegbrücke zwischen Sonnenweg und Gröbenbachstraße der Fall.

An den Trägern der Brücke sind Schäden aufgetreten, die die Standfestigkeit und die Tragfähigkeit beeinträchtigen können. Sechs Firmen waren eingeladen worden, sich für die Arbeiten zu bewerben. Vier sagten ab, weil sie keine Kapazitäten freihaben, um die Sanierungsarbeiten durchführen zu können. Eine Firma rührte sich gar nicht.

Und die einzige Firma, die ein Angebot abgegeben hat, wurde jetzt vom Gemeinderat mit den Arbeiten betraut. Allerdings liegt der Preis mit knapp 137 000 Euro um rund 35 000 Euro über der eigentlichen Kostenschätzung.

Trotzdem hatte das Bauamt davon abgeraten, die Arbeiten an der Brücke erneut auszuschreiben. Die Chance, ein günstigeres Angebot als das vorliegende zu bekommen, sei gering, hieß es.

Denn es sei schwierig, für kleinere Baumaßnahmen überhaupt Firmen zu engagieren. Zudem besteht die Gefahr, wenn die Sanierung verschoben wird, dass die Schäden an der Brücke größer werden. Noch in diesem Herbst werden die Sanierungsmaßnahmen daher durchgeführt. (sus)

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