Gesundheitliche Probleme: Franz Beckenbauer ist nicht vernehmungsfähig

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Drei Stadtradel-Stars (v.l.): Monika Keck, Martin Schäfer und Norbert Seidl (r.) übergeben ihre Autoschlüssel an Landrat Thomas Karmasin. Sie dürfen in den nächsten drei Wochen kein Auto von innen sehen.

Klimaschutz

Stadtradeln: Bürgermeister geben die Autoschlüssel für drei Wochen ab

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Die Gemeinde am Gröbenbach stand am Sonntag ganz im Zeichen des Fahrrads. Rund 180 Radler aus dem ganzen Landkreis waren zum Auftakt der diesjährigen Stadtradel-Aktion bei einer Sternfahrt zum Platz gegenüber des alten Rathauses gekommen.

Gröbenzell –  Die Stadt Germering mit rund 40 Pedalrittern, Puchheim und Fürstenfeldbruck, etwas kleinere Delegationen aus Olching, Eichenau, Alling und Grafrath sowie die schon wartenden Gröbenzeller wurden von Bürgermeister Martin Schäfer empfangen.

Ein sechs Kilometer langer Kurs durch Gröbenzell, der von der Feuerwehr und Polizei abgesichert wurde, führte die Radler in einem langen Konvoi zur Wildmooshalle –hier wartete schon Landrat Thomas Karmasin, um die Aktion offiziell zu eröffnen. Er gestand zwar, kein Radler, sondern eher ein Walker zu sein – aber auch so trage er seinen Teil zum Klimaschutz bei, der immer wichtiger werde.

Aktion des Klimabündnisses

Das Stadtradeln ist eine Aktion des Klimabündnisses, an der sich deutschlandweit drei Wochen lang Hunderte von Kommunen beteiligen. Im Landkreis gibt es einen internen Wettstreit der Städte und Gemeinden. Wer die meisten Kilometer geradelt und so das meiste CO2 eingespart hat, erhält heuer erstmals vom Landkreis einen großen Pokal. Im Vorjahr war Fürstenfeldbruck Sieger vor Germering. OB Andreas Haas gab dann auch bei der Abfahrt seiner Germeringer Radler das Ziel aus: „110 000 Kilometer sind die Vorgabe.“

Die Stadtradlstars

Haas war bei der Sternfahrt ebenso dabei wie seine Amtskollegen Andreas Magg (Olching), Norbert Seidl (Puchheim) und Martin Schäfer (Gröbenzell). Bei der offiziellen Auftaktfeier befand er sich wegen anderer anstehender Termine schon wieder auf der Rückfahrt in die rund zehn Kilometer entfernte Große Kreisstadt. So konnte er einen der ersten Höhepunkte des diesjährigen Stadtradeln nicht mehr mitverfolgen. Seine Bürgermeisterkollegen Schäfer und Seidl übergaben ihre Autoschlüssel feierlich an Landrat Karmasin und sahen zu, wie ihre Fahrzeuge abgedeckt wurden. Sie verpflichteten sich, sich in den drei Wochen des Stadtradelns in kein Auto, auch nicht als Beifahrer, zu setzen. Dritte im Bunde war Monika Keck, Einsatzleiterin des Hospizdienstes der Caritas Fürstenfeldbruck. Sie sind bis zum 14. Juli sogenannte Stadtradel-Stars.  kg

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