1. Startseite
  2. Lokales
  3. Fürstenfeldbruck
  4. Gröbenzell

Stichwahl in Gröbenzell: Parteien mit Empfehlung zurückhaltend

Erstellt:

Kommentare

Kommunalwahl in Thüringen
In Gröbenzell kommt es zur Stichwahl © Beispielfoto: picture alliance / Bodo Schackow / Bodo Schackow

In knapp zwei Wochen, am Sonntag, 29. März, haben die Gröbenzeller die Wahl, ob Anton Kammerl von der CSU ihr künftiger Bürgermeister werden soll. Oder ob der amtierende Rathauschef, Martin Schäfer von der UWG, seine Arbeit fortsetzen darf.

Gröbenzell – Grüne und SPD haben am Montagabend beraten, ob sie für die Stichwahl eine Empfehlung geben. Die Grünen sind in dieser Frage gespalten. In einer Telefonkonferenz hat der Ortsverein zwar mehrheitlich beschlossen, keine Empfehlung zu geben. Die derzeitige Fraktion der Grünen im Gemeinderat aber empfiehlt die Wahl Schäfers. „Wir brauchen jetzt einen tatkräftigen und tatfähigen Bürgermeister“, betont der Fraktionsvorsitzende Martin Runge.

Zwar habe es in den vergangenen sechs Jahren an der einen oder anderen Stelle geknirscht. Trotzdem sei mit Schäfer einiges auf den Weg gebracht worden, wie der Bebauungsplan für die westliche Bahnhofstraße, um nur ein Beispiel zu nennen, erläutert er. „Schäfer kann Bürgermeister, Kammerl kann es nicht.“

Die SPD will hingegen keine Empfehlung abgeben. Wie der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im Gemeinderat, Peter Falk, berichtet, hat der Vorstand der Partei dies einhellig am Montagabend so beschlossen. „Wir wollen den Leuten nicht reinreden“, betont Falk. Der SPD-Wähler wisse sowieso, wen er wählen kann. Der FDP-Ortsvorsitzende Hendrik Grallert gibt keine Empfehlung ab. Sein Kollege von den Freien Wählern, Gerhard Beck, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.  sus

Auch interessant: Die Ergebnisse der Kommunalwahl im Kreis FFB.

Auch interessant

Kommentare