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In Gröbenzell

Straßenanalyse: 20 Kilometer müssen dringend saniert werden

Der Online-Suchmaschinen-Gigant Google ist wieder unterwegs und fotografiert unsere Häuser, dachte sich sicherlich so mancher Gröbenzell in diesem Frühsommer. Denn ein Auto, ausgestattet mit fünf Kameras und einem Scanner, fuhr im April und im Juni durch die Straßen. 

Gröbenzell Tatsächlich war der Wagen aber im Auftrag der Gemeinde unterwegs und fotografierte nicht die Häuser, sondern rund 80 Kilometer Straßennetz. Das Ergebnis präsentierte die Firma nun den Gemeinderäten.

Alle fünf Meter wurden Fotos in alle Richtungen gemacht. Jeder Riss, jede Flick- stelle, jedes Schlagloch, jeder lockere Pflasterstein, aber auch jedes Verkehrsschild und jeder Kanaldeckel wurden registriert. War eine Straße zu schmal, um sie mit dem Wagen zu befahren, waren die Mitarbeiter der Firma zu Fuß unterwegs.

Einer der Mitarbeiter der Firma, Steve Szatmari-Zink, fasste das Ergebnis zusammen: 51 Prozent der Straßen Gröbenzells sind in einem guten bis sehr guten Zustand. Hinzufügen musste er aber: Bei 19 Prozent besteht kurzfristiger Handlungsbedarf. Vor allem bei Pflasterstraßen muss sich mittel- bis kurzfristig etwas tun. Beispiele sind die Ascherbach-, Beisler-, Defregger-, Dr. Troll-, Jägerheim und die Von-Koch-Straße. Bei den Asphaltstraßen fallen in diese Kategorie: die Alpenrosen, Anger-, Diana-, Garten-, Gröbenbach-, Rotwand-, von Branca-, Wendelstein- und die Zweigstraße.

Rund 20 Kilometer des Straßennetzes müssen also dringend saniert werden, bilanzierte Bürgermeister Martin Schäfer (UWG). Nach heutigem Stand würde das wohl bis zu 15 Millionen Euro kosten. Wann welche Straße auf Vordermann gebracht wird, wobei auch lediglich Teilstücke saniert werden können, darüber wird sich der Gemeinderat im Frühjahr Gedanken machen. Das Gremium wird eine Prioritätenliste erstellen, die dann nach und nach abgearbeitet werden muss.  sus

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