Puchheimer Strasse Höhe Forellenweg

Vor-Ort-Termin an gefährlicher Querung

Über 500 Gröbenzeller unterstützen mittlerweile Stephanie Marschalls Forderung für eine sichere Fußgängerquerung über die Puchheimer Straße auf Höhe des Forellenwegs. Nun wurden Gemeinde und Landratsamt aktiv.

Gröbenzell Derzeit scheut sich mancher Gröbenzeller davor, die Kreisstraße im Bereich des Forellenwegs zu überqueren. Denn nicht nur, dass dort viele Fahrzeuge fahren, entlang der Straße parken zudem zahlreiche Autos, so dass die Sicht stark eingeschränkt ist. Stephanie Marschall wollte das nicht mehr so hinnehmen und hat deshalb Unterschriften gesammelt. Offenbar mit Erfolg.

Denn vergangene Woche haben sich nun Bürgermeister Martin Schäfer (UWG), Vertreter des Landratsamtes, der Polizei und des Gröbenzeller Ordnungsamtes selbst ein Bild von der Situation vor Ort gemacht. Auch Stephanie Marschall und weitere Bürger waren bei dem Termin dabei.

Alle konnten folgendes beobachten: Eine ältere Frau wollte die Straße überqueren, überlegte es sich dann aber angesichts der schlechten Sicht anders und suchte sich einen anderen Übergang.

Stephanie Marschall hat über 500 Unterschriften gesammelt. Neue Parkregelungverbessert Sichtauf die Straße

Alle Anwesenden waren sich einig, dass eine Bedarfsampel an dieser Stelle für mehr Sicherheit sorgen würde. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Übergang auch genutzt wird – und zwar von mindestens 50 Bürgern innerhalb einer Stunde. In den kommenden Wochen soll daher erneut gezählt werden.

Vor einem Jahr war schon einmal die Anzahl der Querenden erfasst worden. Die Höchstzahl belief sich damals auf 26 Fußgänger. Stephanie Marschall ist aber davon überzeugt, dass die Zahl nur deswegen so niedrig war, weil sich viele Gröbenzeller eben nicht trauten, die Puchheimer Straße an dieser Stelle zu überqueren.

Doch selbst, wenn die Bedarfsampel nicht aufgestellt werden sollte, passiert etwas in punkto Sicherheit. Auf Höhe des Forellenwegs wird es eine neue Parkregelung geben. Dauerhaftes Parken auf der westlichen Puchheimer Straße im Bereich des kleinen Wertstoffhofes ist künftig untersagt. Lediglich das Be- und Entladen von Fahrzeugen ist zulässig. Das bedeutet für Fußgänger, dass sie die Straße besser einsehen können.

Doch das reicht Stephanie Marschall noch nicht. Sie kämpft weiter für eine Ampel – und hofft, dass möglichst viele Fußgänger und Radler in den kommenden Wochen die Puchheimer Straße auf Höhe des Forellenwegs kreuzen, damit die nötige Anzahl an Querungen erreicht wird. (sus)

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