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Beispielfoto für einen Wasserschaden

Bahnhofstraße

Vorzeitiger Abriss wegen Wasserschaden

Nach einem massiven Wasserschaden ist eine gemeindliche Immobilie in der Bahnhofstraße einsturzgefährdet und soll vorzeitig abgerissen werden. Das entschied jetzt der Gröbenzeller Gemeinderat.

Gröbenzell – Im April hatte ein Nachbar den Schaden gemeldet. Außen und innen lief Wasser an den Wänden hinunter, nachdem offenbar durch Frost ein Waschbeckenanschluss im Obergeschoß auseinandergegangen war. Das veranlasste Klaus Coy (FDP) in der jüngsten Gemeinderatssitzung zu der kritischen Nachfrage, ob dem Bauhof eigentlich bekannt sei, dass im Winter bei einem leer stehenden Gebäude die Wasserleitung entleert oder zumindest der Hauptwasserhahn abgedreht werden sollte.

Ein finanzieller Schaden entsteht der Gemeinde durch den Wassereintritt nicht. Das 1939 erbaute Gebäude war bereits in einem schlechten Zustand und stand seit September leer. In dem Haus gedieh der Schimmel, zudem war die Bodenplatte gebrochen.

Bauamtsleiter Markus Groß schilderte den Räten den Zustand des Gebäudes dramatisch. Der Schimmel an den Wänden habe mittlerweile so gravierende Ausmaße angenommen, dass das Gebäude laut einem Schadstoffgutachter nur noch mit Atemschutzmasken betreten werden dürfe.

Wegen der Einsturzgefahr beschloss der Gemeinderat, den für 2019 geplanten Abriss in dieses Jahr vorzuziehen. Dadurch könnten Kosten für die Maßnahme sogar geringer ausfallen, hieß es. Die Arbeiten werden voraussichtlich 45 000 Euro kosten. Das betroffene Haus steht in der südlichen Bahnhofstraße, die derzeit baurechtlich neu überplant wird und dann neu bebaut werden soll.  sus

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