Neben Dönerverkauf

Weg frei für Fahrkarten im Bahnhofskiosk

Neuigkeiten zum Bahnhofskiosk kommen diesmal vom Landtagsvizepräsidenten Reinhold Bocklet (CSU), der selbst Gröbenzeller ist. 

Gröbenzell – Er habe in Abstimmung mit der örtlichen CSU-Fraktionsvorsitzenden Brigitte Böttger ein Gespräch mit dem Verantwortlichen bei der Bahn für Station und Service geführt. Dabei stellte sich heraus: Im Bahnhofskiosk werden Fahrkarten verkauft. Das war ein Streitpunkt zwischen Gemeinde und Bahn.

Bei den neuen Pächtern handle es sich um eine Gilchinger Betreiberfamilie, die bereits zwei ähnliche Einrichtungen führt. Mit dieser sei ein Mietvertrag über zehn Jahre abgeschlossen worden, der jahrelange Leerstand wäre erst einmal beendet.

Im Mai soll der Kiosk eröffnen. Zum Angebot gehören Reiseproviant, Getränke, Zeitungen und Döner samt vegetarischer Variante. Die Toilette soll in einen ordentlichen Zustand versetzt und tagsüber benutzt werden können. Für die Reinigung abends sei der Mieter zuständig. Ansonsten würde sie im Verantwortungsbereich der Gemeinde liegen. Anwohnern nimmt Bocklet zumindest die Ängste vor Gestank: Die gereinigte Fettluft wird seitlich abgeleitet.

Die CSU-Fraktion will das Vorhaben unterstützen. Man habe allerdings ein wachsames Auge auf den Betrieb, so Böttger. Bocklet fügt an, dass die Bahn auch bereit sei, den Kiosk der Gemeinde zu verkaufen. Diese müsse aber in den bestehenden Mietvertrag eintreten. Bocklet hat sich nach eigenen Worten immer wieder für den Kiosk stark gemacht. Von Seiten der Gemeinde gab es ebenso etliche Vorstöße. Zuletzt sammelten Vertreter von UWG, Grünen, SPD und FDP Unterschriften gegen den dritten Dönerladen im Zentrum – und für einen Fahrkartenverkauf.  gar

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