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Die Amperbrücke im Winter.

Hängepartie um Amperbrücke

Fürstenfeldbruck – Dauerbrenner Amperbrücke: Nachdem das jüngste Gutachten des Straßenbauamts Freising der Brücke einen miserablen Zustand attestierte, hat die Stadt nun ihr eigenes Gutachten in Auftrag gegeben.

„Der Experte sieht eine Chance darauf, dass das Bauwerk erhalten werden kann, wenn wir statische Maßnahmen ergreifen“, erklärt Stadtbaumeister Martin Kornacher auf Tagblatt-Nachfrage.

Das Rathaus bemühe einen eigenen Sachverständigen, weil „wir als Stadt doch ein anderes Interesse haben als das Straßenbauamt“, so Kornacher. Natürlich wolle man die Brücke erhalten und somit auch die Begrenzung auf maximal 16 Tonnen.

Der Experte solle auch konkrete Vorschläge erarbeiten, wie die Brücke saniert werden kann. Kornacher: „Wir hoffen spätestens im Juni auf belastbare Ergebnisse.“ Das Straßenbauamt selbst ist noch damit beschäftigt, die schlechten Ergebnisse der Hauptprüfung vom Sommer genauer zu analysieren. Die Brücke erhielt damals einen Wert von 3,9 von möglichen 4, wobei 4 das schlechteste Qualitätssiegel ist. Wie eine Sprecherin auf Nachfrage außerdem sagte, werde der Entwurf zum Neubau der Brücke derzeit erarbeitet. Er soll bis voraussichtlich April 2017 vorliegen. 

 vu/st

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