Werkausschuss

Hallenbad-Anbau nach Brucker Vorbild

Das Hallenbad wird auch nach dem Ausbau ohne eigenständigen Saunabereich auskommen müssen. Stadtwerke-Leiter Roland Schmid stellte im Werkausschuss aber eine Art kleine Lösung in Form von Wärmekabinen vor, die im Bad selbst aufgestellt werden können.

Germering –  Diese Idee ist Bestandteil der Auslobung für den Realisierungswettbewerb zum Anbau eines Lehr- und Multifunktionsbeckens.

Aus Sicht von Schmid steigern diese Wärmekabinen die Attraktivität des Hallenbades. Sie seien bei einem Platzbedarf von etwa zwei mal zwei Metern baulich leichter zu bewerkstelligen als eine Sauna. Auch die Kosten für eine Wärmekabine, zwischen 5000 und 10 000 Euro je Einheit, würden sich im Rahmen halten. Bei einer Sauna hätte man nach einer Schätzung mit rund einer Million Euro Mehrkosten rechnen müssen.

Der Eltern-Kind-Bereich des erweiterten Bades soll gegenüber ersten Vorschlägen weiter aufgewertet werden. Als Vorbild dient dabei die Amperoase in Fürstenfeldbruck. Ein flaches Wasserbecken, ein Liege- und Ruhebereich für die Eltern und ein trockener Spielbereich sollen nach Auffassung der Werk- und Bäderleitung Eingang in die Gestaltung finden. Kosten wurden hier zwar nicht genannt, doch in der Sitzung des Werkausschusses hieß es: „Dies steigert bei vertretbarem Aufwand die Attraktivität dieses Bereiches.“

Bis Juni sollen nun die Vorschläge und Entwürfe gesammelt werden. Der Entscheidung eines Preisgerichtes im September wird nach Einschätzung von Stadtwerke-Leiter Schmid im Oktober der Beschluss im Stadtrat folgen.

Einer etwa viermonatigen Ausschreibungs- und Planungsphase wird eine Bauzeit von rund einem Jahr folgen. Laut Schmid ist mit einer Fertigstellung zwischen Ende 2018 und Frühjahr 2019 zu rechnen. „Der normale Betrieb wird so weit wie möglich aufrechterhalten“ kündigte Schmid an. Mit Einschränkungen müsse jedoch im Jahr 2018 gerechnet werden.

Dass das Hallenbad durch den Anbau mit Lehr- und Multifunktionsbecken ergänzt werden soll, stand 2016 schnell fest. Auslöser war die Entscheidung, dass das in die Jahre gekommene Lehrschwimmbecken in der Wittelsbacher Schule in Kürze abgerissen wird. (hk)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Senivita-Altenheim: Beirat passt auf
 Der Sparkurs des Seniorenheim-Betreibers Senivita hatte im Mai hohe Wellen im Landkreis geschlagen.
Senivita-Altenheim: Beirat passt auf
Das wird Maisachs Fußgängerzone
Das Maisacher Ortszentrum hat sich neu erfunden. Zwischen Bahnhof- und Riedlstraße ist ein großer Komplex in die Höhe gewachsen. 
Das wird Maisachs Fußgängerzone
Kran schüttet Beton in Wohnung
Ungewöhnlicher Unfall am Donnerstag um 14 Uhr in Germering: ein Baukran hat Beton in die Wohnung einer 53-Jährigen gekippt.
Kran schüttet Beton in Wohnung
Der kleine Stachus ist abgerechnet
Die Umgestaltung des Kleinen Stachus ist finanziell fast punktgenau abgeschlossen worden. Das 2,7 Millionen Euro teure Projekt ist nur um rund 32 000 Euro kostspieliger …
Der kleine Stachus ist abgerechnet

Kommentare