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Die Füchse und die Panther einträchtig vereint.

Handball-Leckerbissen aus Berlin

Teuer, aber rentabel: Füchse stürmen Panther-Bau

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Fürstenfeldbruck - Volle Hütte, jede Menge „Buden“ – Brucks Panther-Käfig war am Sonntag der Brüller, als die Berliner Bundesliga-Füchse ihre Oberbayern-Tour mit einem 33:29-Sieg über die TuS-Drittligisten beendet haben.

Nachdem sie am Donnerstag bereits vor ausverkaufter 500-Zuschauer-Halle in Eichenau gegen die dortigen Landesligisten gewonnen hatten (20:35), wurde den Berlinern ihr gestriger Auftritt nicht ganz so leicht gemacht. Zeitweise hatte Zweitliga-Schiedsrichter Bernhard Drechsler bei seinem Heimspiel alle Hände voll zu tun, um ein paar Hitzköpfe im gefühlt 40 Grad dampfenden Sauna-Tempel abzukühlen. Am Ende verabschiedeten sich die Füchse von den Panthers aber standesgemäß und anständig mit einer Autogrammstunde.

Stolze 15 Euro Eintritt hat jeder der 1000 Zuschauer in der Wittelsbacher-Halle ohne zu Murren gelöhnt. Irgendwie mussten die 10 000 Euro Antrittsgeld, die von den Berlinern für ein Testspiel dieser Art verlangt werden, wieder reingeholt werden. Der entsprechende Vertrag wurde freilich abgeschlossen, lange bevor feststand, dass sich die deutsche Nationalmannschaft für Olympia qualifizieren würde. So fehlten eben in Bruck und Eichenau die ganz großen Stars wie Torwart Silvio Heinevetter, die sich derzeit auf Rio vorbereiten. Doch auch das Gastspiel der B-Füchse war recht ansehnlich. Und nachdem das Vorspiel von Gröbenzells Drittliga-Frauen gegen Zweitligist Haunstetten (21:30) im Preis inbegriffen war, war’s irgendwie doch ein Schnäppchen. Und zum Trost: Das Pokalpflichtspiel des TuS am 27. August gegen Rekordmeister Gummersbach gibt’s zu einem vom Verband vorgeschriebenen Tarif: Vier Spiele in Turnierform sind dann für 22 Euro live zu erleben.

Den Füchsen haben Brucks Panther schon mal energischen Widerstaden geleistet und einen großen Kampf geboten. Bis kurz vor Schluss waren sie sogar nah dran an einer Überraschung. So ließen sich die vom treffsicheren Marcus Hoffmann angeführten Hausherren auch durch einen zwischenzeitlichen 16:22-Rückstand nicht beeindrucken. Mehrmals kamen die Panther bis auf einen Treffer heran. Allein der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. „Wir haben uns gut verkauft“, befand deshalb Trainer Martin Wild nach der 29:33 (12:16)-Niederlage gegen den renommierten Gegner, der in der abgelaufenen Bundesliga-Saison immerhin Tabellenfünfter war.

Für die Brucker war’s ohnehin eine Testspiel-Tortur: Nachdem sie am Freitagabend in Herrsching das zweite von vier Testspielen innerhalb von fünf Tagen gegen Erlangen II mit 31:25 gewonnen hatten, unterlagen sie am Samstag dem TSV Friedberg mit 29:31. Nächste Woche bestreitet der TuS noch ein Vorbereitungsturnier in Bad Tölz.

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