+
Ein Mobilfunkmast auf grüner Wiese

Er sollte den Empfang von Reisenden verbessern

An der Strecke München-Augsburg: Hattenhofen lehnt Funkmast für Bahn ab

  • schließen

Der Gemeinderat hat einen geplanten Funkmasten auf Gemeindeflur erst einmal abgelehnt. Dieser sollte das Handynetz entlang der Bahnstrecke München/Augsburg verbessern.

Hattenhofen –  Die Mehrheit der Gemeinderäte war mit dem geplanten Standort unzufrieden und will noch einmal sehen, ob es andere Möglichkeiten gibt.

Bauen wollte den Funkmasten ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom. Als Standort hatte sich das Unternehmen ein Grundstück südlich von Hattenhofen ausgeschaut. 30 Meter hoch sollte der Mast werden.

Die meisten Gemeinderäte waren mit diesem Standort aber nicht glücklich und fanden ihn zu nahe am Ortsgebiet. „Ich finde das schon sehr abschreckend. 30 Meter sind eine gewaltige Höhe“, sagte zum Beispiel Andi Peter (Dorfgemeinschaft Hattenhofen). Warum könne man nicht weiter in Richtung der Hattenhofener Kläranlage gehen und als Standort einen Gemeindegrund anbieten, fragte zum Beispiel Thomas Waldleitner (Dorfgemeinschaft Hattenhofen).

Das Unternehmen werde den möglichen Standort für den geplanten Zweck wohl bereits fachmännisch überprüft haben, meinte Robeller dazu, der auch für den Bauantrag stimmte: „Die ganze Republik redet von der Digitalisierung, da kann man nicht recht dagegen sein.“

Eine Vertagung des Punktes war wegen Termindrucks nicht mehr möglich. Im schlimmsten Fall könne nur passieren, dass gar kein Funkmast gebaut wird, im besten Fall komme man noch einmal ins gemeinsame Gespräch, argumentierte Waldleitner. Mit acht zu zwei Stimmen lehnte der Gemeinderat den Bauantrag letztendlich ab. 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Harthaus: Der lange Weg vom Trampelpfad zur Treppe
Das jahrelange Warten hat ein Ende. Noch in diesem Jahr wird der Trampelpfad, der vom nördlichen P&R-Platz des Bahnhofs Harthaus zum Bahnsteig führt, durch eine Treppe …
Harthaus: Der lange Weg vom Trampelpfad zur Treppe
Volksverhetzung und Holocaustleugnung: FDP-Poltiker mit Skandal-Post - Partei entsetzt
Die FDP im Landkreis geht auf Distanz zum Brucker Stadtrat Herwig Bahner. Nach einem rechtsextremen Facebookpost verlangen Politiker von ihm eine „öffentliche Erklärung …
Volksverhetzung und Holocaustleugnung: FDP-Poltiker mit Skandal-Post - Partei entsetzt
Darum werden hier Bäume gefällt
Wer von Eichenau nach Emmering fährt, kann es nicht übersehen: Entlang des stillgelegten Bahndamms aus der Hitler-Zeit werden großflächig Bäume gefällt. Warum war …
Darum werden hier Bäume gefällt
Kommunale Blitzer sind ein Draufzahl-Geschäft
Die kommunale Verkehrsüberwachung wird für die Gemeinde immer mehr zum Draufzahlgeschäft. 
Kommunale Blitzer sind ein Draufzahl-Geschäft

Kommentare