Gebühren erhöht

Ansparen für Kläranlagen-Ausbau

In Hattenhofen wird mittelfristig die Kläranlage erweitert. Weil das einiges kostet, werden schon jetzt die Schmutzwassergebühren erhöht. So soll Geld für den Ausbau auf die hohe Kante gelegt werden.

Hattenhofen –  Über eine Million Euro, vielleicht sogar eineinhalb Millionen, wird die Erweiterung kosten. Die jetzige Anlage ist nur auf 1600 Einwohner ausgelegt. Die Gemeinde erschließt aber in den nächsten Jahren ein neues Baugebiet.

Die Planung für die Erweiterung kommt demnächst in den Gemeinderat, gab Bürgermeister Franz Robeller (UWG Haspelmoor) in der letzten Sitzung des Jahres 2017 bekannt. Dort wurden auch die Schmutzwassergebühren erhöht. Bisher betragen diese 2,13 Euro pro Kubikmeter, in Zukunft werden es 2,80 Euro sein. Die Gebühren werden automatisch alle vier Jahre daraufhin überprüft, ob sie für den Betrieb der Kläranlage kostendeckend sind. In Hattenhofen waren sie mehr als ausreichend, mittlerweile hat man sogar eine Sonderrücklage von 100 000 Euro für die Kläranlage aufgebaut. Im Normalfall würde diese durch sinkende Gebühren wieder abgeschmolzen.

Doch eine Senkung sei nicht zielführend, erklärte Robeller. Die Gemeinde sei verpflichtet, die anstehende Kläranlagen-Erweiterung aus Gebühren und möglicherweise Einmalbeiträgen der Grundstückseigentümer zu finanzieren. Eigenes Geld darf sie nicht zuschießen. Ein Abbau der Rücklagen mache deswegen keinen Sinn. Vielmehr sollen durch die Erhöhung in den nächsten vier Jahren insgesamt noch einmal 200 000 Euro beiseite gelegt werden. Fabian Dilger

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