Die Abwassergebühren in Hattenhofen werden angehoben, und die Grundstückseigner müssen einmalige Gebühren zahlen. (Symbolbild)
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Die Abwassergebühren in Hattenhofen werden angehoben, und die Grundstückseigner müssen einmalige Gebühren zahlen. (Symbolbild)

Aus dem Gemeinderat

Das kostet die Gemeinde Hattenhofen der Kläranlagen-Anschluss

  • Fabian Dilger
    vonFabian Dilger
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Die Abwassergebühren in Hattenhofen werden angehoben, und die Grundstückseigner müssen einmalige Gebühren zahlen.

Hattenhofen – Das ist klar, seitdem beschlossen ist, dass sich Hattenhofen bei der Kläranlage Mammendorf anschließt. Nun hat der Gemeinderat die Aufteilung der Finanzierung beschlossen: Hälfte-Hälfte, so wird zwischen Gebühren und Verbesserungsbeiträgen aufgeteilt, das beschloss der Gemeinderat mit 11:2 Stimmen.

Die Baukosten für den Anschluss nach Mammendorf werden auf über vier Millionen Euro geschätzt, sagte Bürgermeister Franz Robeller (Unabhängige Wählergemeinschaft/UWG Haspelmoor). Hinzu kommt eine halbe Million Euro, mit der sich Hattenhofen für die Mitbenutzung der Kläranlage in Mammendorf „einkauft“.

Für den Bau gibt es Zuschüsse, bis jetzt ist rund eine Million Euro sicher. Robeller rechnet aber damit, dass noch mehr Zuschüsse bewilligt werden.

Den verbleibenden Eigenanteil muss die Kommune über Beiträge der Bürger finanzieren. Deswegen wurden die Abwassergebühren auf 2,80 Euro pro Kubikmeter erhöht, um etwas anzusparen. Weitere Erhöhungen sind nötig. „Dass der Abwasserpreis steigt, ist doch jedem klar“, meinte Harald Ziegler (UWG Haspelmoor).

Die andere Säule der Finanzierung sind sogenannte Verbesserungsbeiträge, die Grundeigner zahlen müssen. Sie richten sich nach Grundstücksgröße und Geschossfläche. Die derzeitige Berechnung sieht 13,40 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche und 45 Cent pro Quadratmeter Grundstücksfläche vor. Fällig werden höhere Gebühren und Verbesserungsbeiträge aber erst, wenn fertig gebaut ist und alle Rechnungen auf dem Tisch liegen.

Hattenhofen schließt sein Abwasser in Mammendorf an, um die Gemeindeentwicklung nicht zu blockieren. Denn Hattenhofen wächst, die eigene Kläranlage würde bald zu klein sein.

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