In Hattenhofen

Feuerwehr bekommt Atemschutzgeräte

Hattenhofen – Für zwei Ortsvereine gibt es Geld von der Gemeinde. Sowohl der Feuerwehr als auch den Stockschützen lässt die Gemeinde etwas zukommen – für Atemschutzgeräte und die Renovierung der Vereinshütte.

Zwei neue Atemschutzgeräte für rund 4500 Euro braucht die Feuerwehr. Praktischerweise sitzt Kommandant Andreas Drexl (Junge Wähler) auch im Gemeinderat und konnte seine Ratskollegen aufklären, warum diese nötig sind. Der Grund dafür ist eigentlich erfreulich: Die Hattenhofener Wehr hat so viele aktive Mitglieder mit Atemschutzausbildung, nämlich 22, dass die vorhandenen vier Geräte nicht ausreichen. Denn um ihren Status als Atemschutzträger aufrechtzuerhalten, müssen die Feuerwehrler zweimal im Jahr an den Geräten üben. Das sei wegen der großen Anzahl der Ausgebildeten schwer einzuhalten, sagte Drexl: „Es wird immer schwieriger, weil es so viele sind.“

Die zwei neuen Atemschutzgeräte, identisch mit den vorhandenen Modellen, sollen die Situation entspannen. Es höre sich zwar nicht nach viel an, doch es helfe weiter, erklärte Drexl. Zumal weitere vier Feuerwehrmänner die Atemschutzausbildung absolvieren wollen.

Im Einsatz seien die Atemschutzgeräte wichtig, fügte Bürgermeister Franz Robeller (UWG Haspelmoor) hinzu. Einstimmig gewährten die Gemeinderatsmitglieder deswegen die Summe.

In 1750 Stunden Vereinshütte saniert

Ebenfalls einstimmig wurde der zweite Zuschussantrag befürwortet: Die Stockschützen Haspelmoor hatten im vergangenen Sommer ihre Hütte renoviert. „Bis auf die Wände ist eigentlich alles neu“, sagte Robeller. Heizung, Elektrik, Dämmung und Boden haben die Mitglieder in Eigenregie erneuert, dafür wurden 1750 Arbeitsstunden selbst geleistet.

Zu den Kosten von rund 10 800 Euro, für die sogar ein Darlehen aufgenommen wurde, schießt die Gemeinde deshalb 1000 Euro zu. „Die Hütte ist wieder in einem sehr schönen Zustand, ein kleines Schmuckkästchen. Und die Arbeitsstunden muss man auch erst einmal leisten“, sagte Robeller.  (Fabian Dilger)

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