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Hattenhofen

Großprojekte spiegeln sich im Etat

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Das neue Baugebiet Haspelmoor-Ost, die Erweiterung der Kläranlage und der Mittagsbetreuung sowie das neue Kinderhaus: Die Gemeinde Hattenhofen packt große Projekte an.

Hattenhofen   Bei den Beratungen zum Haushalt 2019 tauchen die Investitionen teils schon heuer, aber der Großteil in den Jahren 2020 bis 2022 auf.

Das Projekt Baugebiet kostet rund 1,43 Millionen Euro, die Kläranlage 1,57 Millionen Euro, die Mittagsbetreuung 1,55 Millionen Euro, das Kinderhaus 2,95 Millionen Euro. Diese Summen sind aber nicht das, was die Gemeinde tatsächlich zahlen muss. Denn zum einen sind die Ansätze meist erst einmal Schätzungen, zum Beispiel bei den Baukosten für die Mittagsbetreuung und das Kinderhaus. „Wir sind da ein bisschen hoch. Wollen wir hoffen, dass es weniger wird“, sagte Bürgermeister Franz Robeller (UWG Haspelmoor). Außerdem gibt es Fördergelder, für Mittagsbetreuung und Kinderhaus sind zum Beispiel knapp zwei Millionen an Zuschüssen eingeplant.

Auch bei der Erschließung des Baugebietes geht die Gemeinde in Vorleistung. Sie bekommt dann aber von den Grundstücksbesitzern die Erschließungskosten zurück.

Und bei der Kläranlage, bei der noch nicht klar ist, ob es eine Erweiterung vor Ort oder einen Anschluss nach Mammendorf gibt, müssen die Bürger über Gebühren ebenso mitzahlen. „Wir werden uns noch unterhalten müssen, wie wir die Kläranlagen-Erweiterung finanzieren“, meinte Richard Furtmeier, Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Mammendorf, zu diesem Vorhaben. Nur über die Abwassergebühren werde das nicht klappen. Es könnte eine Einmalzahlung auf die Bürger zukommen.

Der Haushalt wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen. Das Volumen beträgt 4,22 Millionen Euro. Das meiste Geld nimmt die Gemeinde über Grundsteuern (110 000 Euro), Gewerbesteuer (350 000 Euro), Schlüsselzuweisungen (329 000 Euro) und Einkommensteuerbeteiligung (1,09 Millionen Euro) ein. 2018 wurde bei der Gewerbesteuer ein Rekordergebnis von 554 000 Euro in die Kasse gespült, der Ansatz für heuer bleibt trotzdem vorsichtig.

Zahlen muss die Gemeinde die VG-Umlage (230 000 Euro), die Umlage für die Schüler in der Grundschule Hattenhofen (108 000 Euro) und, als größten Brocken, die Kreisumlage (764 000 Euro). Aus den Rücklagen entnimmt Hattenhofen 430 000 Euro, sodass am Ende des Jahres noch 343 000 Euro vorhanden sein sollen. Beim Schuldenstand kommt heuer eine Kreditaufnahme von 400 000 Euro hinzu. 

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