In luftiger Höhe: Den Weg für zwei Mobilfunkmasten in Egling hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung geebnet. Der Turm in Thanning soll 30 Meter, der in Deining 40 Meter hoch werden. SymbolFoto:: Julian Stratenschulte/dpa
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An der Bahnlinie soll ein Funkmast entstehen.

An der Bahnlinie

Hattenhofen: Kein Ersatz-Standort für Mast - Funkturm GmbH will bauen

  • Fabian Dilger
    VonFabian Dilger
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Für den umstrittenen Funkmasten auf Hattenhofener Flur ist kein Ersatz-Standort in Sicht: Die Deutsche Funkturm GmbH sieht derzeit keine Alternative zur Platzierung an der Bahnlinie.

Hattenhofen – Nach Bürgerprotesten gegen diesen Standort war die Gemeinde noch einmal an das Unternehmen herangetreten: mit Ersatz-Vorschlägen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung las Bürgermeister Franz Robeller (UWG Haspelmoor) nun aus dem Antwortschreiben vor: Die alternativen Standorte seien zu weit entfernt von der ICE-Strecke, ein anderes Grundstück wiederum zu klein für den 30 Meter hohen Masten. Eine weitere Standortsuche lehne die Deutsche Funkturm GmbH ab, zitierte Robeller. Begründung: Die Baugenehmigung liege bereits vor, zudem habe man schon einiges investiert.

Damit ist die Entscheidung wohl gefallen. Denn die einzige Chance Hattenhofens, dass doch ein anderer Standort gewählt wird, hing vom Wohlwollen des Bauherren ab. Das Landratsamt hatte klargestellt, dass an dem Projekt und dem Standort nicht zu Rütteln sei.

Vertreter der Deutschen Funkturm GmbH, die zur Telekom gehört, bieten den Hattenhofenern aber ein Gespräch an und wollen Fragen beantworten. Rathauschef Robeller sagte dazu: „Es wird sicherlich für die Bürger eine Informationsveranstaltung geben.“ Vor dieser Versammlung will Robeller messen lassen, wie hoch die derzeitige Mobilfunkstrahlung im Gemeindegebiet ist.  fd

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