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Wohnungsbau im Brucker Westkreis

Hattenhofen plant sein neues Baugebiet

Im neuen Baugebiet Haspelmoor-Ost werden Häuser und Wohnungen entstehen. 

Hattenhofen – Studenten, Rentner, junge Familien, Alleinerziehende, Menschen mit geringem Einkommen – sie alle brauchen kein klassisches Einfamilienhaus oder können es sich nicht leisten. Im Gemeinderat wurde deshalb diskutiert, ein vielfältiges Angebot an Wohnungen anzubieten.

„In erster Linie sollten wir Einheimischen die Möglichkeit geben, hier zu bleiben“, sagte Bürgermeister Franz Robeller (UWG Haspelmoor). Der Gemeinde gehört die Hälfte des neuen Baugebiets, rund zwei Hektar. Ein Grundproblem bei dem Vorhaben: Wenn die Gemeinde ihren Grund selbst bebaut, werde es teurer als bei Privaten, sagte Robeller. Schuld daran sei die Ausschreibungspflicht. Richard Furtmeier, Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf, informierte die Gemeinderäte deswegen über Möglichkeiten, Fördergelder zu bekommen. Der Freistaat bietet etwa das kommunale Wohnraumförderprogramm an. „Die Förderung ist durchaus lukrativ“, sagte Furtmeier. Bis zu 30 Prozent übernimmt das Bundesland, dazu gibt es sehr günstige Kredite.

Eine solche Förderung wird dann daran gebunden, dass der Wohnraum über einen langen Zeitraum an Haushalte mit geringem Einkommen vermietet wird. Falls die Gemeinde ihren Grund verkauft, gibt es ebenfalls die Möglichkeit, das an Bedingungen zu Verkauf und Vermietung zu knüpfen. Dazu brauche es dann Verträge mit den Investoren, sagte Furtmeier.

Thomas Waldleitner (Dorfgemeinschaft Hattenhofen) schlug vor, eine Umfrage bei den Bürgern zum Wohnraum-Bedarf zu machen: „Damit wir uns nicht im luftleeren Raum bewegen.“ Andere Gemeinderäte wollen lieber zuerst mit einem Planer sprechen, der Vorschläge für das Baugebiet macht.

Bei der Planung des neuen Baugebietes drängt sich außerdem eine Grundsatzentscheidung auf: Wo wird ein neuer Kindergarten gebaut, falls er nötig wird? Andreas Peter (Dorfgemeinschaft Hattenhofen) brachte deshalb den Vorschlag, beide Themen in einer Sondersitzung des Gemeinderates zu besprechen. Eine Entscheidung fiel vorerst nicht.  fd

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