Nachhaltiger Energielieferant: Photovoltaikanlagen.
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Fotovoltaik

An der Bahnlinie: Noch ein Solarpark bei Hattenhofen

  • Fabian Dilger
    vonFabian Dilger
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Direkt neben dem Solarpark am Mühlberg entsteht noch eine Photovoltaik-Anlage – allerdings von einem anderen Betreiber. Die neue Fläche wird rund sechs Hektar umfassen.

Hattenhofen - Vorbeifahrende Zugreisende nehmen die Photovoltaik-Anlagen wahrscheinlich als zusammenhängend wahr: Der bestehende Solarpark, der von der Energiebauern GmbH aus Sielenbach entwickelt wurde, wird de facto „gespiegelt“. Derzeit stehen nördlich der Bahnlinie Hattenhofen – Mammendorf an dieser Stelle Module auf einer Fläche von etwa fünf Hektar. Jetzt entsteht direkt daneben, in Richtung Norden, eine weitere Anlage.

Nur die kleinere Version

Dieses neue Projekt ist von der Firma Unien aus Mering (Kreis Aichach-Friedberg). Das Unternehmen hatte sich noch mehr Platz gewünscht. Doch der Gemeinderat, der den Flächennutzungsplan ändern und einen Bebauungsplan aufstellen musste, stimmte mit 11:1 Stimmen für die kleine Version. Der Abstand zum Ortsteil Hattenhofen an der Westgrenze bleibt damit nämlich so bestehen, wie er ist.

Gewerbesteuer am Ort

„Der Solarpark soll zu 80 Prozent den Eigentümern der Flächen gehören“, sagte Unien-Geschäftsführer Stefan Milzarek im Gemeinderat. Für den Betrieb soll eine eigene Gesellschaft mit Sitz in Hattenhofen gegründet werden, so dass die Gewerbesteuer am Ort bleibt. Am schon bestehenden Park ist die Kommune mit zehn Prozent beteiligt, so könnte es auch beim neuen Projekt sein: Eine Beteiligung wird geprüft.

Bürgermeister Franz Robeller (UWG Haspelmoor) fragte nach der geplanten Höhe der Solarmodule. Antwort: drei bis vier Meter über dem Bodenniveau. Man brauche Spielraum, um Unebenheiten auszugleichen, sagte Milzarek: „Ein Acker ist kein Fußballplatz.“ Die Anlage werde wohl nicht viel höher als die nebenan.

Sieglinde Kennerknecht (Dorfgemeinschaft Hattenhofen) forderte Informationen für die Bürger. Es habe schon Nachfragen gegeben. Milzarek sagte, bei bisherigen Gesprächen mit Grundeigentümern und Anwohnern würden sich Zustimmung und Ablehnung die Waage halten.

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