Greta Thunberg wird geadelt: „Time“-Magazin ernennt sie zur „Person des Jahres“

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Alltagsarbeit eines Hausmeisters: Für ein Konzert bestuhlt Georg Maly die Aula. Am Tag drauf stapelt er die Stühle wieder übereinander. foto: kiener

Hausmeister und Stühlerücker

Fürstenfeldbruck - Sie sind das Öl im Getriebe des Schulbetriebs - ohne sie läuft der Schulalltag nicht rund und selten reibungslos: Die Rede ist von den Hausmeistern.

Jeden Morgen um 7 Uhr in der Früh sperrt Hausmeister Georg Maly die Grundschule an der Philipp-Weiß-Straße auf. „Da sind auch schon die ersten Kinder da“, erzählt der 56-Jährige. Seit 2002 ist der gelernte Büromaschinentechniker Mädchen für Alles an „seiner“ Schule. „Für diesen Job muss man schon eine gute Portion handwerkliches Geschick für kleinere Reparaturen mitbringen, sonst ist man hier fehl am Platz.“

Und natürlich muss man auch mit Kindern umgehen können - man muss Kinder einfach mögen. Denn die kommen manchmal mit ihren kleinen Wehwehchen zu ihm. „Zum Beispiel, wenn sie zu schnell auf dem Pausenhof unterwegs waren, gestolpert sind und mit kleinen Schürfwunden zu mir kommen.“ Dann versorgt er sie mit Pflastern oder holt mal wieder einen Eisbeutel aus dem Kühlfach und legt ihn auf ein kleines Beulchen. „Zum Dankeschön bekomme ich oft was Süßes zum Schuljahresende.“

In seinen gut zehn Jahren als Hausmeister hat er dennoch die eine oder andere Veränderung festgestellt: „Ein bisserl gschlamperter sind sie schon geworden, die Schüler.“ In drei Plastikboxen türmen sich liegengelassene Brotzeitbehälter. Auch die Schlamperkiste quillt regelmäßig über. „Jetzt muss ich aber rüber in die Aula und dort für ein Konzert aufstuhlen“, sagt Maly. Stühlerücken und Tischeschieben gehört halt auch zu seiner Arbeit. Er betont: „Ich hab’ s keinen Tag bereut, Schulhausmeister geworden zu sein. Mir macht mein Beruf jeden Tag aufs Neue Freude und Spaß.“ (akk)

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