Unter der kultivierten Oberfläche lauert die Aggression (v.l.): Gerhard Jilka, Sabine Ostermeier, Alexander Schmiedel und Irene Lammert sorgen als Elternpaare für ein amüsantes Gefecht. Foto: Voxbrunner

Herrliches Gemetzel

Fürstenfeldbruck - Einen höchst amüsanten Theaterabend erleben die Besucher der Neuen Bühne Bruck in „Der Gott des Gemetzels“.

Werktreu und ohne doppelten Boden hat Philipp Jescheck das Erfolgsstück von Yasmina Reza inszeniert. Und die Darsteller laufen ungebremst zur Hochform auf.

Nach einem Schulhofstreit treffen sich die Eltern, um den Zwist ihrer Söhne ganz kultiviert zu klären. Annette und Alain versuchen, souverän damit umzugehen, doch insgeheim fühlen sie sich gedemütigt, weil ihr Sohn Ferdinand einem anderen Buben auf dem Schulhof zwei Zähne ausgeschlagen hat. Veronique und Michel, die Eltern des Opfers, gefallen sich in großmütiger Pose, genießen es aber, im Recht zu sein.

Unter der kultivierten Hülle lauert die Aggression. Die Darsteller machen ihre Sache allesamt glänzend, das Timing sitzt, die Pointen treffen. (os)

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