Hundehaufen bitte wegräumen - auch in Gröbenzell!

Der Schnee der vergangenen Wochen hat es deutlich gezeigt: In den Grün- und Parkanlagen hinterlassen zahlreiche Hunde ihre Geschäfte.

Gröbenzell - Zwar sind über das gesamte Gemeindegebiet verteilt insgesamt 21 sogenannte Hundetoiletten aufgestellt – 180 000 Tütchen werden im Jahr auch verbraucht –, doch offenbar benutzt nicht jeder Tierhalter sie.

Insgesamt sind in Gröbenzell 743 Hunde gemeldet – und die hinterlassen eine Menge Kot. Doch dieser ist nicht nur unschön anzuschauen, er kann auch gefährlich werden. Vor allem gehbehinderte Menschen, aber auch Sehbehinderte können die Tretminen leicht übersehen und darauf ausrutschen.

Auch spielende Kinder können mit den Häufchen in Kontakt kommen. Oder aber Gemeindearbeitern kann der Kot beim Mähen der Rasenflächen um die Ohren fliegen. Hundekot an Schuhsohlen kann auch in Wohnungen gelangen. Was nicht nur übel stinkt, sondern auch gesundheitliche Gefahren haben kann. Denn nicht jeder Hund wird regelmäßig entwurmt. Band-, Haken- oder Spülwürmer sind daher keine Seltenheit bei den Tieren und können auch Menschen gefährden. Auch der Fuchsbandwurm kann auf diese Weise Menschen in Gefahr bringen.

Bürgermeister Martin Schäfer bittet daher die Hundebesitzer, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu beseitigen. Er wünscht sich, dass die Beutel, die dafür verwendet werden, nicht in Hecken oder Büsche geworfen, sondern in den Hundetoiletten entsorgt werden.  

sus

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