In Althegnenberg treibt offenbar ein irrer Hundehasser sein Unwesen. Zwei Tiere mussten mit schweren Vergiftungen in die Germeringer Tierklinik, eines ringt noch mit dem Tod.

Im idyllischen Althegnenberg: Irrer Hundehasser legt Giftköder aus

Fürstenfeldbruck - In Althegnenberg treibt offenbar ein irrer Hundehasser sein Unwesen. Zwei Tiere mussten mit schweren Vergiftungen in die Germeringer Tierklinik, eines ringt noch mit dem Tod.

In Althegnenberg treibt offenbar ein irrer Hundehasser sein Unwesen. Zwei Tiere mussten mit schweren Vergiftungen in die Germeringer Tierklinik, eines ringt noch mit dem Tod.

Ursache ihrer Leiden sind Köder, die mit giftigem Schneckenkorn versetzt waren. Die Polizei hat auf vier Grundstücken von Hundebesitzern in der Oberdorfer Straße, der Sudetenstraße und am Dornet giftige Köder sicher gestellt - jeweils an mehreren Stellen. Um die Tiere anzulocken, hat der Hundehasser teilweise Schneckenkorn mit Dosenfutter vermischt. Hinweise auf den Täter gibt es noch nicht. Ein Hundeführer der Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Seit DJ in der Klinik ist, kämpft sie um ihr Leben. Die Hündin krampfte, speichelte und sonderte grünlich-blauen Stuhl ab - für die Tierärzte ein klarer Hinweis auf das Schneckenkorn. Diesen Ungeziefervernichter gibt es zwar auch in einer für Haustiere nicht giftigen Form. In den Althegnenberger Ködern war aber der Wirkstoff Metaldehyd drin. „Wenn ein Hund das aufnimmt, kann das innerhalb von kurzer Zeit zum Tod führen“, sagt Tierärztin Dr. Tanja Pollmüller. „Ein Gegengift gibt es nicht.“

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