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Die Spitzenkandidaten von CSU und Allinger Bürgervereinigung treffen in der Stichwahl am 29. März aufeinander. Dann steht endgültig fest, wer obenauf ist. 

Kommunalwahl

In Alling kommt es zur Stichwahl

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Der sachliche, aber thematisch vielschichtige Wahlkampf in Alling spiegelt sich auch im Ergebnis wieder: Es gibt eine Stichwahl – und zwar zwischen Stefan Joachimsthaler (CSU) und Hans Schröder (ABV).

Alling – Kurz vor der Auszählung der letzten beiden Wahllokale sah es kurzzeitig so aus, als ob Joachimsthaler direkt als Nachfolger seines scheidenden Vorgängers und Parteikollegen Frederik Röder gewählt würde. Am Ende rutschte er aber doch noch von gut 51 Prozent auf 47,3 Prozent der Stimmen ab. Schröder von der Allinger Bürgervereinigung (ABV) konnte 38,1 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinigen. Diemling von der kleinsten Gruppierung im Rat, der Bürgerschaft Alling (BsA), kam immerhin noch auf 14,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,7 Prozent.

„Mehr als 50 Prozent wären natürlich schöner gewesen“, sagte der CSU-Kandidat. Er sei aber zufrieden. „47,3 Prozent sind ein super Ergebnis.“ Damit setzt beinahe die Hälfte der Wähler auf eine Fortsetzung der CSU-Politik, die der 54-Jährige im Falle seiner Wahl angekündigt hatte. Nun wolle er bei der Stichwahl noch den letzten Schritt gehen, so Joachimsthaler.

Auch sein Stichwahl-Kontrahent Schröder zeigte sich „fürs Erste sehr zufrieden“. Der bisherige Vize-Bürgermeister hatte eigens für die Wahl die ABV neu gegründet. Sein Hauptanliegen ist das „Miteinander im Dorf“, wie der 53-Jährige betonte.

Diemling (42) ist zwar aus dem Rennen, freute sich aber dennoch über die 14,6 Prozent der Allinger, die er von sich überzeugen konnte. Sein spontaner Kommentar, als er das Ergebnis erfuhr: „Super.“ Er sieht darin die logische Fortsetzung der Entwicklung bei der BsA, die ihre Prozente bislang von Wahl zu Wahl steigern konnte.

Schröder hofft nun, die Wähler der BsA auf seine Seite ziehen zu können. Über Joachimsthaler sagt er: „Ich schätze ihn als Menschen sehr, er ist ein guter Kandidat für die CSU.“ Der Rest müsse sich nun bei der Stichwahl zeigen. Dort könnten in der Tat die BsA-Wähler das Zünglein an der Waage sein. Ob die Gruppierung eine Wahlempfehlung aussprechen wird, ist laut Diemling noch nicht entschieden. „Das werden wir erst mit unseren Mitgliedern besprechen.“

Auf einen harten Wahlkampf vor der Stichwahl müssen sich die Allinger nicht mehr einstellen. Große Veranstaltungen planen beide Kandidaten angesichts der Corona-Krise nicht. Beide wollen sich auf Infoblätter beschränken.

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