Tragödie am Karlsfelder See: 24-Jähriger schwimmt zurück - und stirbt

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Polizei will alten Tower nutzen

Innenminister besucht Fliegerhorst

Fürstenfeldbruck – Die bayerische Polizei wird aller Voraussicht nach den alten Tower am Brucker Fliegerhorst als Unterrichtsgebäude nutzen. Das wird nach dem Besuch des Innenministers auf dem Gelände nun immer deutlicher.

Auf der früheren großen Startbahn betreibt die Polizei neben BMW eine Anlage für Fahrsicherheitstrainings. Diese besuchte Innenminister Joachim Herrmann dieser Tage. Der Freistaat will dem Bund das betreffende Gelände abkaufen.

Grund des Minister-Besuchs aber wohl auch: Herrmann wollte unterstreichen, dass die Maisacher Planungen für das gesamte frühere Militärareal dank Polizei von großem öffentlichen Interesse sind. Das könnte juristisch relevant werden, sollte der Bund Naturschutz gegen Maisachs Planungen wegen der Zerstörung von Flora-Fauna-Habitat-Gebieten vor allem durch die Firma BMW klagen. Die Polizei selbst versiegelt keine Flächen. Sie braucht nur einen Teil der alten Startbahn. Bei der Gelegenheit besuchte der Minister auch den alten Tower, in dem einst ja eine Gedenkstätte an das Olympiaattentat erinnern soll. Die Räumlichkeiten, so das Ergebnis, sind groß genug, um auch der Polizei Platz zu bieten. Die künftige Nachbarschaft zwischen Gedenkstätte und Polizei treffe bei allen Beteiligten auf große Unterstützung, hieß es.  st

Elefanten-Runde zur S4

Möglicherweise weniger symbolhaft als die Besichtigung der alten Startbahn: Im Rahmen seines Fursty-Aufenthalts nahm Innenminister Herrmann auch an einer nichtöffentlichen S-4-Runde im Casino teil. Dabei ging es natürlich um die im Dezember unter skandalösen Umständen gestrichenen Regionalzug-Halte in Fürstenfeldbruck. Das bestätigte der Stimmkreisabgeordnete Reinhold Bocklet (CSU) auf eine entsprechende Tagblatt-Anfrage hin. Der Chef der verantwortlichen Eisenbahngesellschaft habe sich für die Streichung der Züge (es war eine Nacht- und Nebelaktion) entschuldigt, berichtete Bocklet. Umkehrbar sei die Entscheidung aber nicht, da die von der Bahn neu auf der Strecke eingesetzten Züge nicht an Gleis 3 und 4 in Bruck halten könnten. Nun zeichne sich aber ab, dass weitere Gespräche über die seit langem diskutierte Erhöhung des stillliegenden Bahnsteigs 1 in Bruck geführt würden, sagte Bocklet. Er versicherte gerade in Hinblick auf das Herrmann-Gespräch in Fursty: Der politische Druck bleibt hoch

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